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Lokalnachrichten

11.09.2018 17:30    

Die Mitarbeiter beim Sozialen Dienst bei uns in Essen sollen entlastet werden.

- Foto: Sven Christian Schulz / Radio Essen

- Foto: Sven Christian Schulz / Radio Essen

Die Mitarbeiter beim Sozialen Dienst bei uns in Essen sollen entlastet werden. Sie sagen schon länger, dass sie zu viel zu tun haben. Die Politiker im Jugendhilfeausschuss wollen helfen.

 

"Make ASD great again". Das haben die Mitarbeiter vom Sozialen Dienst auf ein Plakat geschrieben und es vor dem Ratssaal heute Nachmittag aufgehängt. Rund 50 Mitarbeiter sind gekommen, um den Politikern ihre Probleme zu zeigen. Der Jugenddezernent hat ihnen Mut gemacht: Er will die Mitarbeiter in allen Bezirken besuchen, um sich die Belastung anzuschauen. Grundsätzlich wollen alle Politiker, dass der Soziale Dienst mehr Personal bekommt. Nur die CDU sieht kein Problem. Die anderen Parteien haben angekündigt, zusätzliche Stellen bei der Haushaltsbesprechung berücksichtigen zu wollen. Wie viele Stellen fehlen und wie der ASD sonst noch entlastet werden kann, soll ein Unterausschuss nun klären. Die Gewerkschaft Ver.di fordert insgesamt 14 zusätzliche Stellen - zwei pro Bezirk. In den letzten Jahren gab es in Essen immer mehr Fälle von Kindeswohlgefährdung, deutlich mehr als im NRW-weiten Durchschnitt.



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