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100 Jahre VHS Essen

Die Anfänge der VHS Essen fanden im Keramikhaus statt. Bild Aus der Sammlung von Robert Welzel
Die VHS an ihrem heutigen Stadtort: der Burgplatz in der Innenstadt. Foto: Dirk Frohnert
Geschichte der VHS Essen
Das "Haus der Erwachsenenbildung" an der Hollestraße. Foto: Ruhrmuseum
  • 28.05.1919: der "Ausschuss für Volksbildung" beschließt die Gründung einer Volkshochschule in Essen
  • 08.1919: Die "Volksbildung" wird Teil der Weimarer Verfassung. Die Erwachsenenbildung muss damit per Gesetz ermöglicht werden. Auch in unserem heutigen Grundgesetz gibt es einen Artikel zur Erwachsenenbildung
  • 24.11.1919: Start des ersten Wintersemesters an der VHS Essen. Zur Premiere gab es bei uns in der Stadt bereits 120 Lehrgänge.
  • 07.1933: Die Nationalsozialisten schließen alle deutschen Volkshochschule
  • 10.1946: Die Stadt Essen beantragt die Wiedereröffnung der VHS bei der britischen Militärregierung. Weniger als zwei Wochen später startet das Wintersemester 1946
  • 1968: Der Rat der Stadt Essen beschließt den Bau des "Haus der Erwachsenenbildung" an der Hollestraße.
  • 27.04.1971: Offizielle Einweihung, erster Bauabschnitt "Haus der Erwachsenenbildung"
  • 20.04.1975: Eröffnung zweiter Teil an der Hollestraße
  • 14.10.1983: erste deutsche "Spieltage" in der VHS Essen. Heute bekannt als Internationale Spieltage SPIEL in der Messe Essen
  • 28.06.2000: Der Rat der Stadt genehmigt die Nutzung von Teilen der Lichtburg für die VHS
  • 16.09.2004: Eröffnung der "neuen" Volkshochschule am Burgplatz
Die VHS jetzt: am Burgplatz in der Innenstadt. Foto: Dirk Frohnert
Nambela hat an der VHS Deutsch gelernt

Nambela Mukwasa Schmidt hat an der Essener VHS Deutsch gelernt. Sie kam 2016 von Sambia nach Holsterhausen. Nambela hat ihre Heimat aber nicht aus politischen Gründen verlassen, sondern um ihre große Liebe zu heiraten. Nach nur zwei Jahren schließt sie die Kurse mit Zertifikat ab - in Rekordzeit.

Nambela spricht nach zwei Jahren so gut Deutsch, wie andere im Schnitt nach vier Jahren. Unterstützt wurde Nambela dabei immer von ihrem Mann, der ihr Nachhilfe geben konnte. Sie hat auch immer außerhalb der VHS gelernt. Es gab am Ende der Woche Aufgaben für Zuhause und Nambela hat freiwillig noch mehr gelernt.

Im Moment macht die - in Sambia gelernte - Bankkauffrau ein Praktikum bei einer Bank in Düsseldorf. Die Chance auf eine Übernahme besteht auch. Während ihrer Zeit an der VHS hat sie auch einige neue Freunde gefunden, mit denen sie sich noch immer regelmäßig trifft.

Simone ist seit mehr als 40 Jahren an der VHS Essen

Manche machen an der VHS nur einen Wochenendkurs, andere sind über Jahrzehnte aktiv dabei. So zum Beispiel die Niederländerin Simone de Paauw. Vor rund 40 Jahren hat sie ihren ersten Kurs in Essen besucht - über Film und Fotoentwicklung. Seitdem ist sie aktiv an der Essener VHS. Sie hat sich damals ganz bewusst für die Essener Volkshochschule entschieden:

Die Fotografin ist seit mittlerweile mehr als 35 Jahren Mitglied im Fotoclub der VHS und will es auch weiterhin bleiben. Das ist aber nicht der einzige Kurs, den sie an der VHS belegt:

Simone lebt mittlerweile in Huttrop und  ist mehrmals die Woche an der VHS, manchmal auch mehrfach am Tag. Viele ihre Freunde, die dort kennengelernt hat, sieht sie immer noch regelmäßig. Mit einigen besucht sie die Kurse noch immer zusammen - seit Jahren. Zur 100-Jahres-Feier wird es auch eine Ausstellung in der VHS geben. Da sind dann auch Fotografien von Simone de Paauw dabe

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