Werkstatt von Jens Kallidat zieht Ende September um

Das Familienunternehmen Kallidat muss einem Neubau der Margarethe-Krupp-Stiftung weichen. Jetzt gibt es für ihn und sein Team einen Alternativstandort im Westviertel.


© Radio Essen / Marcel Kleer

Werkstatt stand kurz vor dem Aus

42 neue Wohnungen in drei Gebäuden sollen von der Margarethe-Krupp-Stiftung am Lehnsgrund / Ecke Altenau 42 gebaut werden. Auch die Mitarbeiter der Stiftung sollen dort komplett in einem neuen Verwaltungsgebäude untergebracht werden. Schon im 2. Quartal 2020 soll der Abriss der Gebäude und der Werkstatt beginnen. Die betroffenen Mieter der bisherigen Wohnungen sind mittlerweile an andere Wohnungen vermittelt worden. Nur die Werkstatt von Jens Kallidat stand erstmal ohne eine Alternative da. Seine Werkstatt ist ein altes Familienunternehmen und existiert schon seit Jahrzehnten - sollte es keinen neuen Standort geben, sind auch die Arbeitsplätze seiner Mitarbeiter in Gefahr. Bis Ende Mai gab es für den Werkstattinhaber noch keine offizielle Kündigung seines Werkstatt-Pachtvertrages. Stammkunden wollten ihn unterstützen und insgesamt unterschrieben 800 Essener für den Erhalt der Werkstatt an ihrem jetzigen Standort.

Alternativstandort ist jetzt gefunden

"Mit dieser Lösung bin ich ganz zufrieden" - hat uns Jens Kallidat im Radio-Essen Interview gesagt. Endlich gibt es einen alternativen Standort für seine Werkstatt. Die Werkstatt zieht zum 1. Oktober ins Westviertel an den Westendhof 15, unweit der Frohnhauser Straße. Sein Team ist erleichtert, dass es weiterhin zusammen arbeiten kann und Jens Kallidat hofft, dass ihm möglichst viele Stammkunden folgen und treu bleiben.

© Radio Essen

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