Weniger CO2: Bauarbeiten für neue Fernwärmeleitung

Der Energiekonzern Steag aus Essen baut an einer Fernwärmeleitung für den Essener Osten. Die neue Leitung soll nach Abschluss der Bauarbeiten neun Stadtteile der Stadt versorgen. Durch sie können Haushalte in Zukunft CO2 einsparen.


© Katharina Heidenreich/Radio Essen

Osttrasse für klimafreundliche Energie

Die Steag nennt das Projekt "Osttrasse". Ende 2020 soll sie den Essener Ost mit klimafreundlicher Energie versorgen. Neun Stadtteile sollen dann an diese Fernwärmeleitung angeschlossen sein: Frillendorf, Kray, Huttrop, Südostviertel, Bergerhausen, Rüttenscheid, Stadtwald, Margarethenhöhe und Bredeney. Insgesamt soll die Leitung sechs Kilometer lang werden und Fernwärme für 20.000 Haushalte verteilen. Die CO2-Emissionen können so um 30 Prozent reduziert werden. Deshalb geben die Europäische Union und das Land NRW rund acht Millionen Euro für das Projekt.


Bauarbeiten: Straßen teilweise gesperrt

Zunächst wird die Hauptleitung unterirdisch verlegt. Dabei handelt es sich um zwei parallele Leitungen, durch die warmes und abgenutztes, kaltes Wasser geleitet werden. Die Trasse teilt sich in drei Bauabschnitte auf: Der erste Bauabschnitt entlang der Kleinen Stoppenberger Straße und der Goldschmidtstraße hat schon im Juni gestartet. Der zweite Bauabschnitt startet am Montag (26. August) an der Eleonorastraße und verläuft weiter über die Müller-Breslau-Straße. Der dritte Bauabschnitt startet im Herbst und schließt an der Frillendorfer Straße an.


Die Bauarbeiten in den einzelnen Bauabschnitten dauern planmäßig jeweils ein Jahr. Sie werden allerdings zeitgleich ausgeführt, sodass die Trasse Ende 2020 fertig werden kann. Die Steag möchte sich bei dem Zeitrahmen allerdings nicht festlegen: "(...) Welche Überraschungen im Essener Untergrund (...) warten, zeigt sich (...), wenn die Schaufel in den Boden gesteckt wird." Das schreibt die Steag in einem entsprechenden Presseschreiben.


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