Weiterbau Radschnellweg Ruhr im Eltingviertel Essen

Für den Radschnellweg Ruhr durch das Eltingviertel ist eine Lösung in Sicht. Vertreter der Stadt und der Fraktionen im Stadtrat haben sich nach Informationen von Radio Essen auf eine der möglichen Varianten geeinigt.

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Eltingviertel Essen: Variante für Radschnellweg ausgewählt

Die Trasse soll demnach über den alten Bahndamm laufen, der allerdings deutlich schmaler gemacht wird. Über die Gladbecker Straße und die Altenessener Straße soll es neue Brücken geben, über die Schützenbahn wird die vorhandene Bahnbrücke für den Weg genutzt. Im Bereich der Altenessener Straße soll es eine Art Ausfahrt geben, eine Rampe vom Radschnellweg nach unten. Ideen, den Radschnellweg über Brücken durch das Eltingviertel zu führen, zum Teil über Wohnhäuser, konnten sich am Ende nicht durchsetzen.

Radschnellweg Ruhr in Mülheim
Radschnellweg Ruhr© Martin Möller / Funke Foto Services
Radschnellweg Ruhr
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Radschnellweg soll doch über alten Bahndamm verlaufen

Mitte November soll im Planungsausschuss eine Entscheidung getroffen werden. Das Stück des Radwegs könnte im Jahr 2025 fertig sein, wenn alles gut läuft. Fahrradverbände und die Grünen klagen immer wieder, dass der Bau des RS1 nicht vorankommt. Die nächste Frage wird sein, wie es östlich der Schützenbahn bei Evonik weitergeht. Dort werden die alten Gleise zum Teil noch genutzt. Der Radschnellweg soll von West nach Ost durch das ganze Ruhrgebiet führen, ohne Ampeln und mit wenig Steigung. Bisher hat die Strecke aber noch Lücken.

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