
Waldschaben in Essen: Das solltet Ihr tun
In den vergangenen Tagen haben viele Menschen in Essen kleine, hellbraune Insekten in ihren Wohnungen entdeckt. Die bernsteinfarbene Waldschabe hat Hochsaison und sorgt oft für einen Schreckmoment. Sie sehen der Küchenschabe sehr ähnlich. Es gibt aber Entwarnung: Diese Tiere sind für uns Menschen ungefährlich. Im Gegensatz zu ihren Verwandten übertragen sie keine Krankheiten. Außerdem haben sie in unseren Häusern und Wohnungen keine Überlebenschance. Sie können sich dort weder vermehren noch finden sie genug Nahrung. Die Tiere haben sich einfach nur von draußen nach drinnen verirrt.
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So setzt Ihr die Käfer in Essen vor die Tür
Die Tiere wieder loszuwerden ist in Essen denkbar einfach. Ihr braucht dafür keine chemische Keule oder teure Mittel. Ein einfaches Wasserglas reicht völlig aus: Glas über die Schabe stülpen, ein Blatt Papier vorsichtig darunter schieben und das Tier dann draußen wieder in die Freiheit entlassen. Wer es etwas "eleganter" mag, kann die Waldschaben auch einfach mit dem Staubsauger aufsaugen. Den Staubsaugerbeutel solltet Ihr danach zeitnah nach draußen in die Tonne bringen, damit die Tiere nicht aus Versehen wieder herauskrabbeln. Eine aufwendige Bekämpfung durch Profis ist in keinem Fall nötig.
Vorsicht vor teurer Abzocke in Essen
Experten warnen davor, bei Waldschaben voreilig einen Kammerjäger zu rufen. Es gibt leider Firmen, die auch in Essen unterwegs sind und die Unwissenheit der Menschen ausnutzen wollen. Sie verkaufen den Kunden dann oft eine komplette und teure Bekämpfung für das ganze Haus. Das ist bei dieser Schabenart nicht nötig. Bevor Ihr einen teuren Auftrag unterschreibt, solltet Ihr herausfinden, um welche Art es sich handelt. Ein seriöses Unternehmen wird Euch ehrlich beraten und den Unterschied zwischen der Waldschabe und einem echten Schädling erklären.