
Warum muss der Grugaturm in Essen saniert werden?
Seit über 90 Jahren steht der Grugaturm schon in Essen-Rüttenscheid im Grugapark. In dieser Zeit hat die Stadt den Turm schon oft saniert und erweitert. Bei einer dieser Umbauarbeiten wurde eine Elektrolyseanlage im Untergeschoss des denkmalgeschützten Gebäudes installiert. Die Anlage desinfiziert das Badewasser der Grugatherme. Sie ist aber inzwischen in die Jahre gekommen und hat einige Schäden. Der Ausschuss für Umwelt, Klima- und Verbraucherschutz hat deswegen am Donnerstag (5. März) die Sanierung des Grugaturms beschlossen. Im ersten Bauabschnitt soll sich um die Elektrolyseanlage gekümmert werden.
Was muss am Grugaturm in Essen gemacht werden?
Untersuchungen haben ergeben, dass die Elektrolyseanlage im Untergeschoss des Grugaturms nicht gut aufgehoben ist - die chlorhaltigen Emissionen der Anlage würden dem Turm Schaden. Deswegen soll die Anlage umziehen und zwar in die ungenutzten Toilettenräume am Turm. Die Räume sollen besser be- und entlüftet werden können und die Chemikalien ordnungsgemäß gelagert werden. Der Ausschuss rät außerdem dazu, eine komplett neue Elektrolyseanlage anzuschaffen, da es für die aktuelle Anlage keine Ersatzteile mehr zu kaufen gibt. Das müsste allerdings der Pächter des Turms, die Kurhaus im Grugapark gGmbH entscheiden, da dieser die Neuanschaffung bezahlen muss. Für den ersten Bauabschnitt rechnet der Ausschuss insgesamt mit Kosten in Höhe von über 250.000 Euro.
Was sind die nächsten Schritte am Grugaturm in Essen?
Nach dem Umzug der Elektrolyseanlage soll dann die zweite Bauphase beginnen: die Grundinstandsetzung des Grugaturms. Einen Baubeschluss soll es noch in diesem Jahr geben. Der genaue Zeitplan steht aber noch nicht.