VRR: Abo-Tickets werden 2020 etwas teurer

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr hat die Ticketpreise für das nächste Jahr bekanntgegeben. Da sind für viele, die nur ab und zu Bus und Bahn fahren gute Nachrichten bei, für Pendler mit Abo-Tickets wird es etwas teurer.

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VRR-Preise erhöhen sich um 1,8 Prozent

Die Preiserhöhung gilt nicht für alle Tickets. Einzel- und Kurzstreckentickets werden gleich kosten. Die Vierer- und Zehner-Tickets werden allerdings etwas teurer. Je nach Preisstufe zwischen 20 Cent und knapp zwei Euro. Bei den Abo-Tickets, wie das Ticket1000 oder 2000 kann das sogar bis zu 5 Euro sein.

Im Vorfeld gab es eine große Diskussion zwischen Politik und VRR. CDU und die Grünen haben gefordert, dass die Ticketpreise für das kommende Jahr nicht ansteigen sollen. Begründet haben sie diese Forderung damit, dass sich keine Transparenz bei der Entwicklung des Preises zeigt. Der VRR hat dagegen gehalten, weil sonst unter anderem Personal- und Energiekosten kaum zu stemmen seien. Die Preiserhöhung der Abo-Tickets ist jetzt der Kompromiss.

NextTicket soll im Sommer 2020 kommen

Seit über einem Jahr ist es in der Planung. Jetzt steht für das NextTicket die zweite Testphase an. Im Laufe des Frühjahrs sollen 15.000 Testpersonen mit dem Ticket ausgestattet werden. Sie können sich dann in Bus und Bahn mit dem Handy einloggen und per App die Fahrtstrecke Kilometer genau abrechnen. Eine erste Testphase gab es schon letztes Jahr, da waren viele Tester zufrieden. Mit dem NextTicket bezahlen Fahrgäste einen Grundpreis von 1,40 Euro, jeder angefangene Kilometer kostet dann 26 Cent. Dadurch sei das Nextticket meist günstiger. Von der Florastraße zum Hirschlandplatz berechnet die App zum Beispiel 2,44 Euro. Ein Einzelticket am Automat kostet 2,90 Euro.

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