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Ungewöhnlich viele Demos in Steele
© Lukas Sembera - Fotolia
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Ungewöhnlich viele Demos in Steele

Seit Monaten gibt es donnerstags in Steele die Spaziergänge der "Steeler Jungs", einer Art Bürgerwehr, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Alle zwei Wochen gibt es auch Gegendemos, am Donnerstag (19. September) kam eine Antifa-Demo dazu. Die Demos sind friedlich verlaufen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 19.09.2019 14:07

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Drei Demo-Gruppen, alle in der Steeler Ortsmitte

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In Steele war es heute (19. September) ungewöhnlich voll. Zu den regelmäßigen Spaziergängen der "Steeler Jungs" und einer Kundgebung gegen Rechts hat auch ein Bündnis von Antifaschisten eine Demo angemeldet. Hintergrund ist laut Aufruf, dass die anderen Demos gegen Rechts keinen Erfolg hätten. Deshalb sei es "höchste Zeit für eine städteübergreifende, radikale, antifaschistische Einmischung". Die Demo war für 100 Menschen angemeldet, insgesamt kamen circa 500 Antifaschisten. In anderen Städten sind wohl sogar Veranstaltungen verschoben worden, damit die Teilnehmer nach Steele zur Demo konnten.

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Auch "Steeler Jungs" und "Aufstehen gegen Rassismus" mit Veranstaltungen

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Ganz regulär haben auch die "Steeler Jungs" und "Aufstehen gegen Rassismus" ihre Veranstaltungen angemeldet. Die "Steeler Jungs" zogen mit ihrem Spaziergang durch die Steeler Fußgängerzone. Außerdem gab es die regelmäßige Gegenveranstaltung, eine Kundgebung von "Aufstehen gegen Rassismus". Alle zwei Wochen gibt es Gegen-Demos zu den Märschen der Steeler Jungs, immer im Wechsel von "Steele bleibt bunt" und "Aufstehen gegen Rassismus".

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Ungewöhnlich viele Demos in Steele
© Kostas Mitsalis / Radio Essen
Die Polizei war mit vielen Einsatzkräften vor Ort.
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Demos weitgehend friedlich geblieben

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Die Polizei war mit einem Großaufgebot dabei. Wie viele Einsatzkräfte insgesamt dabei waren, wollte die Polizei auf Radio Essen-Nachfrage aber nicht sagen. Sie wollte vermeiden, dass die verschiedenen Demos aufeinander treffen. Das ist auch gelungen: Die Demo ist insgesamt ruhig verlaufen, heißt es. Es gab wohl keine größeren Zwischenfälle.

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