
Wie wird in Essen das Leibniz-Gymnasium umgebaut?
In Essen sind schon die ersten Bäume gefällt. Auf dem Geländes des Leibniz-Gymnasiums an der Mallinckrodtstraße werden neue Räume für den Unterricht gebaut. Die Stadt muss schnell sein und will deshalb Module nutzen. Die Stahlmodule werden ab Ende Mai angeliefert und aufgebaut. Ab April werden noch die notwendigen Ver- und Entsorgungsleitungen verlegt und das Fundament vorbereitet. Bis zum Ende der Sommerferien soll alles fertig sein. In dem neuen Gebäude sind sieben Unterrichtsräume, ein Naturwissenschaftsraum, ein Büro und Toiletten. Die Räume werden ausgebaut und außen werden die Module mit einer Fassade verkleidet. Mit dem Neubau geht auch ein Stück Schulhof und damit Grün verloren. Deshalb sollen auf dem Schulhof Hochbeete errichtet und neue Bäume gepflanzt werden. Der Asphalt auf dem Schulhof wird ebenfalls neu gemacht. Vor dem Gebäude werden neue PKW-Parkplätze und Stellplätze für Fahrräder angelegt. Das soll bis zu den Herbstferien geschafft sein.
Warum wird die Schule in Essen umgebaut?
Das Leibniz-Gymnasium in Essen soll am Standort an der Stankeitstraße erweitert werden. Dafür werden dort zunächst alte Gebäude im Februar nächsten Jahres abgerissen und danach wird neu gebaut. Dadurch haben aber erst einmal weniger Schülerinnen und Schüler Platz an der Stankeitstraße und ziehen erst einmal an die Mallinckrodtstraße. Dort werden dann die Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf bis sieben Unterricht bekommen. Die Pläne für den Umbau an der Stankeitstraße kommen auch voran. Im November sollen Übergangslösungen für die Sportlerinnen und Sportler vom BV Altenessen 06 entstehen und auch neue Parkplätze. Der Rektor des Leibniz-Gymnasiums, Martin Tenhaven, hofft, dass der neue Anbau 2030 fertig wird. Bis jetzt gibt es viele Gespräche mit den Verantwortlichen der Stadt und die Ideen aus der Schule werden in die Planungen mit aufgenommen, sagt Martin Tenhaven auf Radio Essen-Nachfrage. Mit dem Neubau können alle Jahrgänge an der Stankeitstraße lernen und die Gebäude an der Mallinckrodtstraße werden abgerissen. Die Module allerdings kann die Stadt weiter an anderen Schulen nutzen, denn auch da muss nach und nach umgebaut werden. An vielen Schulen muss die Stadt mehr Platz für Schülerinnen und Schüler schaffen. Für den Neubau rechnet die Stadt mit Kosten von knapp 80 Millionen Euro.