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TUSEM Essen
© TUSEM Essen
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TUSEM Essen geht im Kellerduell gegen Hamm unter

Für den TUSEM Essen sollte das NRW-Duell beim ASV Hamm-Westfalen zum Befreiungsschlag werden. Gegen einen direkten Konkurrenten im Tabellenkeller erwischten die Essener zunächst einen guten Start. Doch im Laufe des Abends zeigten sich die bekannten Probleme.

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TUSEM Essen verspielt frühen Vorsprung

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Der TUSEM startete am Freitagabend (9. Oktober) vor 2.014 Zuschauern in der WESTPRESS Arena in Hamm engagiert. Die Essener verteidigten offensiv, eroberten Bälle und gingen durch Treffer von Felix Eißing und Max Neuhaus früh in Führung. Beim 7:4 nach zehn Minuten sah es zunächst gut aus. Doch Hamm kämpfte sich zurück, während sich die Gäste zunehmend technische Fehler leisteten. Vor allem ASV-Neuzugang Aleksandar Capric bereitete der Essener Abwehr große Probleme. Zur Pause lag der TUSEM mit 16:18 zurück.

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Essen kämpft sich zurück - und bricht ein

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Nach dem Seitenwechsel zeigte der TUSEM zunächst eine Reaktion. Valentin Willner und Felix Eißing trafen, beim 20:20 in der 35. Minute war wieder alles offen. Auch beim 23:24 nach 40 Minuten blieben die Essener in Schlagdistanz. Doch dann häuften sich erneut Fehlpässe, Ballverluste und vergebene Chancen. Hamm nutzte die Fehler konsequent aus und setzte sich innerhalb weniger Minuten deutlich ab. Beim 29:23 in der 47. Minute drohte die Partie bereits zu kippen.

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Hamm bestraft die Essener Fehler

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Zwar stemmten sich unter anderem Oskar Kostuj und Felix Mart gegen die Niederlage, doch eine echte Aufholjagd gelang nicht mehr. Hamm spielte seine Angriffe konsequenter aus und ließ sich den Vorsprung nicht mehr nehmen. Auch mehrere Paraden von Lukas Diedrich änderten nichts daran, dass die Essener in der Defensive zu viele einfache Gegentore kassierten. Am Ende stand eine deutliche 30:37-Niederlage.

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TUSEM bleibt abgeschlagen am Tabellenende

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Für den TUSEM ist es die sechste Niederlage im siebten Ligaspiel. Die Mannschaft von Trainer Kenji Hövels wartet damit weiter auf den ersten Saisonsieg und bleibt mit nur einem Punkt Tabellenletzter. Besonders bitter: Mit Hamm setzte sich ausgerechnet ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf weiter ab.

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Hövels: „Das müssen wir ehrlich aufarbeiten!“

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Trainer Kenji Hövels zeigte sich nach der deutlichen Niederlage tief enttäuscht. Vor allem nach der Leistungssteigerung gegen Leipzig hatte er auf eine positive Entwicklung gehofft. „Diesen Eindruck konnten wir heute leider nicht bestätigen“, räumte der TUSEM-Coach ein. Erneut sei es seiner Mannschaft nicht gelungen, über die gesamte Spielzeit konstant zu spielen. Vor dem wichtigen Heimspiel gegen Emsdetten fordert Hövels deshalb mehr Konsequenz, Aggressivität und ein besseres Zusammenspiel. Entscheidend sei, die eigenen Vorgaben nicht nur phasenweise, sondern über 60 Minuten umzusetzen. Die kommende Woche wolle das Trainerteam nutzen, um die Mannschaft bestmöglich vorzubereiten.

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Essen in Zahlen: Torschützen und Paraden

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ASV Hamm-Westfalen - TUSEM Essen 37:30 (18:16).

ASV Hamm-Westfalen: Andreas Bornemann (5), Aleksandar Capric (10), Lucas Firnhaber (3), Carl Gabrielsson (1), Fabian Huesmann (4), Jann Keno Jacobs (3), Sigurt Leth Klinge (2), Vincent Kreiselmaier (3), Benedikt Kühn (4), Ole Machner (2). Torhüter: Ivan Budalic (4 Paraden), Marcos Vinicios Colodeti (7 Paraden).

TUSEM Essen: Felix Eißing (3), Maximilian Hejny (6), Nils Homscheid (2), Oskar Kostuj (2), Felix Mart (4), Tim Mast (3), Max Neuhaus (4), Valentin Willner (5), Tom Wolf (1). Torhüter: Lukas Diedrich (6 Paraden), Finn Knaack (1 Parade).

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