
TUSEM Essen erlebt bittere Lehrstunde gegen Dresden
Nach dem starken Auftritt in Minden wollte der TUSEM Essen auch gegen den nächsten Aufstiegskandidaten bestehen. Doch der HC Elbflorenz zeigte am Hallo eindrucksvoll seine Qualität – und stellte die Essener vor große Probleme.
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Fehlstart bringt TUSEM Essen früh in Bedrängnis
Vor 1308 Zuschauern erwischte der TUSEM einen denkbar schlechten Start. Fehlpässe, geblockte Würfe und Probleme mit dem hohen Tempo der Gäste sorgten dafür, dass Dresden schnell auf 4:0 davonzog. Kenji Hövels reagierte bereits nach fünf Minuten mit der ersten Auszeit. Doch auch danach fand Essen kaum Lösungen gegen die kompakte Defensive des HC Elbflorenz. Erst nach mehr als zehn Minuten gelang Max Neuhaus der erste reguläre Treffer zum 1:7. Auf der anderen Seite nutzten die Dresdner nahezu jeden Fehler und setzten sich immer weiter ab.
Dresden bestraft nahezu jeden Fehler
Während Lukas Diedrich mit einigen Paraden dagegenhielt, fehlte seinen Vorderleuten die nötige Sicherheit. Dresden spielte schnell, konsequent und ließ dem TUSEM kaum Zeit zum Durchatmen. Besonders das Tempospiel, vor dem die Essener bereits vor der Partie gewarnt waren, bereitete große Probleme. Ballverluste und Fehlwürfe wurden regelmäßig mit Gegentreffern bestraft. Zur Pause lag der TUSEM bereits deutlich mit 11:20 zurück – und der Rückstand hätte angesichts der Kräfteverhältnisse kaum deutlicher zeigen können, wie schwer sich Essen an diesem Freitagabend (11. September) tat.
TUSEM Essen findet auch nach der Pause keine Antwort
Wer auf eine Essener Aufholjagd gehofft hatte, wurde schnell enttäuscht. Dresden machte dort weiter, wo es vor der Pause aufgehört hatte. Zwei Fehler des TUSEM reichten den Gästen in der 34. Minute für zwei schnelle Tore zum 12:25. Auch taktische Veränderungen brachten keine entscheidende Wende. Der Wille war den Essenern zwar nicht abzusprechen, doch der HC Elbflorenz blieb bissig und spielte seinen Vorsprung souverän aus. Beim 14:30 nach 40 Minuten war die Partie längst entschieden.
Deutliche Niederlage am Hallo
In der Schlussphase ging es für den TUSEM nur noch um Schadensbegrenzung. Oskar Kostuj setzte einige Akzente, Max Neuhaus und Tim Mast sorgten ebenfalls für kleinere Lichtblicke. Am Gesamtbild änderte das nichts mehr. Dresden blieb bis zum Ende konsequent und fügte den Essenern eine deutliche 26:42-Niederlage zu. Für den TUSEM ist es nach dem Punktgewinn in Minden ein herber Rückschlag und die zweite Niederlage im dritten Ligaspiel. Nun gilt es, die Lehrstunde schnell aufzuarbeiten: Als Nächstes wartet auswärts der TSV Bayer Dormagen.
Essen in Zahlen: Torschützen und Paraden
TUSEM Essen - HC Elbflorenz 2006 26:42 (11:20).
TUSEM Essen: Felix Eißing (5), Maximiliam Hejny (1), Oskar Kostuj (1), Felix Mart (7), Tim Mast (1), Max Neuhaus (4), Alexander Schoss (2), Valentin Willner (3), Finn Wolfram (2). Torhüter: Lukas Diedrich (6 Paraden), Finn Knaack (1 Parade).
HC Elbflorenz 2006: Ediz Aktas (1), Louis Bensch (1), Julius Dierberg (5), Nils Fuhrmann (4), Sebastian Greß (3), Timo Löser (6), Julius Meyer-Siebert (2), Viktor Petersen Norberg (2), Anton Preußner (5), Oliver Seidler (5), Dominik Skopár (4), Ivar Stavast (3), Jonas Thümmler (1). Torhüter: Robin Cantegrel (9 Paraden), Marino Mallwitz (1 Parade).