ThyssenKrupp streicht 3000 Stellen im Stahlbereich

ThyssenKrupp aus dem Westviertel streicht 3000 Stellen im Stahlbereich. Das trifft vor allem Stellen in Duisburg und Bochum. Es soll keine betriebsbedingten Kündigungen geben, heißt es.

© André Hirtz/FUNKE Foto Services

"Wir haben Probleme zu lange aufgeschoben und harte Entscheidungen gescheut". So sagt es ThyssenKrupp-Vorstand Klaus Keysberg. Er will, dass der Stahlbereich auf lange Zeit gerettet wird. Dafür werden 3000 der insgesamt 28.000 Stellen dort gestrichen. 2000 Stellen in der Produktion und 1000 in der Verwaltung sollen wegfallen. Das trifft vor allem die Standorte in Duisburg und Bochum. Der Stellenabbau soll sechs Jahre dauern, betriebsbedingte Kündigungen soll es nicht geben. Außerdem gibt es in den nächsten Wochen im Stahlbereich bei ThyssenKrupp wegen der Corona-Krise an vielen Stellen Kurzarbeit. ThyssenKrupp leidet seit Jahren darunter, dass Stahl immer günstiger angeboten wird, vor allem durch starke Konkurrenz aus China.

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