
Wo war der Sturm in Essen besonders stark?
Gleich zwei Sturmtiefs haben in Essen für viele Feuerwehreinsätze gesorgt. Zunächst hat Sturmtief "Luise" vor allem im Essener Norden für Verwüstung gesorgt. Die Feuerwehr musste zum Beispiel wegen abgebrochener Äste ausrücken, die Stromleitungen, Straßenlaternen oder Autos beschädigt oder Gehwege und Straßen versperrt haben.
In der Nacht zu Sonntag (25. Oktober) musste die Feuerwehr wegen Sturmtief "Manja" dann vermehrt in den Südosten von Essen fahren.
Wo war die Feuerwehr Essen wegen Sturm im Einsatz?
Mehr als 200 Feuerwehreinsätze hat der Sturm in Essen verursacht. Am Freitagabend (23. Oktober) ist in Werden ein Baum auf ein Mehrfamilienhaus gestürzt. Beim Aufprall sind mehrere Äste durch das Dach gestoßen. Samstagmorgen (24. Oktober) drohte an der Zwinglistraße im Nordviertel das Efeu am ehemaligen Kirchturm in großen Stücken auf die Karolingerstraße geweht zu werden. Parallel dazu waren Einsatzkräfte in Bedingrade wegen eines Erdrutsches an der Bergheimer Straße. Grund für den Erdrutsch könnten durch Regen unterspülte Pflastersteine gewesen sein.
Im Hemmerhof in Überruhr gab es einen Wasserrohrbruch, wo die Feuerwehr rund drei Stunden im Einsatz war. Starkregen hat außerdem für überflutete Straßen gesorgt, die Einsatzkräfte mussten die verstopften Straßenabläufe von Laub befreien, damit das Wasser abfließen konnte.
Nach aktuellen Informationen gab es in Essen ausschließlich Sachschäden, es wurde also niemand verletzt.