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Streik bei Metro in Essen vor Tarifrunde

Bei der Metro in Essen wird weiter gestreikt. Ver.di erhöht vor der dritten Tarifrunde im Groß- und Außenhandel den Druck.

Veröffentlicht: Mittwoch, 17.06.2026 06:55

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Warum streikt die Metro in Essen erneut?

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Bei der Metro in Essen wird am Mittwoch (17. Juni) laut Gewerkschaft ver.di zum zweiten Mal in Folge gestreikt. Der Streik ist Teil der Tarifauseinandersetzung im Groß- und Außenhandel in NRW. Neben dem Standort in Essen sind diese Woche auch das EDEKA-Lager in Oberhausen und das Lekkerland-Lager in Oberhausen betroffen. Ver.di will dadurch kurz vor der dritten Verhandlungsrunde den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen, so Tarhan, Gewerkschaftssekretär ver.di Bezirk Ruhr West:

„Erstmals sind diese Woche in unserem ver.di Bezirk das EDEKA Lager Oberhausen, das Lekkerland Lager Oberhausen und die Metro Essen zusammen im Streik. Kurz vor der dritten Verhandlung erhöhen wir so den Druck auf die Arbeitgeberseite. Das letzte Angebot war eine einzige Frechheit.“ - Azad

Die Gewerkschaft hatte die Beschäftigten bei der Metro in Essen bereits am Dienstag (16. Juni) dazu aufgerufen, ihre Arbeit nieder zu legen. Zwei Tage in Folge könnten nach Einschätzung von ver.di besonders spürbar sein, weil an beiden Tagen Gastronomen und Händler am Standort geladen waren. Auch in Oberhausen soll es am Mittwoch (17. Juni) Aktionen geben. Beim EDEKA-Lager in Oberhausen werden laut ver.di Kolleginnen und Kollegen aus Hamm und Meckenheim erwartet. Anschließend soll ein kurzer Demonstrationszug zu den Streikenden bei Lekkerland führen.

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Was fordert ver.di für Mitarbeitende in Essen?

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Im Groß- und Außenhandel in NRW fordert ver.di sieben Prozent mehr Geld für die Beschäftigten. Die Erhöhung soll mindestens 250 Euro betragen. Für Auszubildende fordert ver.di 150 Euro mehr Vergütung. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags soll zwölf Monate betragen. In einer Tarifrunde verhandeln Gewerkschaften und Arbeitgeber über Löhne, Ausbildungsvergütungen und weitere Arbeitsbedingungen.

Die dritte Verhandlungsrunde für den Groß- und Außenhandel in NRW startet am Donnerstag (18. Juni). ver.di sieht die Arbeitgeberseite in der Verantwortung, eine Lösung im Tarifstreit vorzulegen. Ob die Streiks nach der Verhandlungsrunde weitergehen, hängt nach ver.di-Angaben vom Ergebnis der Gespräche ab.

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