Stadt und Polizei Essen: Starke Kontrollen für Corona-Maßnahmen

Die Stadt Essen hat zusammen mit Polizeichef Frank Richter klar gestellt, dass die getroffenen Maßnahmen wegen des Coronavirus eingehalten werden müssen und in diesen Tagen auch stark kontrolliert werden. Wer sich nicht daran hält, muss mit Strafen, vom Platzverweis bis zur Haftstrafe, rechnen.

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Ausgangssperre für Essen nicht ausgeschlossen

In einer Video-Pressekonferenz haben Oberbürgermeister Thomas Kufen und Polizei-Präsident Frank Richter noch einmal betont, dass die Maßnahmen gegen das Coronavirus nicht zum Spaß getroffen wurden. Sie sollen uns alle schützen, vor allem diejenigen, die besonders anfällig für eine Infizierung sind. Läden, die sich nicht an die Schließung halten oder Essener, die sich immer noch in größeren Gruppen über 15 Personen zum Beispiel auf Sportplätzen, Spielplätzen oder in Parks versammeln, müssen mit Strafen rechnen. Das Ordnungsamt und auch die Polizei kontrolliert in Teams die Stadtteile. Bisher mussten nur Platzverweise und Verwarnungen ausgesprochen werden. Verstöße gegen die Verordnung der Stadt können aber auch Bußgelder bis zu 25.000 Euro bedeuten oder sogar Gefängnis. Für die schärferen Kontrollen wurde das Personal für den Ordnungsdienst bereits aufgestockt.

Oberbürgermeister appelliert an die Essener

Die Stadt Essen und Polizei wollen sich jetzt noch das Wochenende anschauen und appellieren an alle Essener, von größeren Gruppen abzusehen, nur das Nötigste draußen zu erledigen und auch an die Mitmenschen zu denken. Wenn alle mithelfen, müsse eine Ausgangssperre überhaupt nicht sein. Der Oberbürgermeister schließt sie aber zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht aus. Da will die Stadt aber erst einmal die Ankündigungen der Regierung am Sonntag abwarten.

Hier könnt Ihr einen Ausschnitt aus der Pressekonferenz der Stadt und Polizei hören.

© Radio Essen

Mehr zu den Entwicklungen rund um das Coronavirus in Essen gibt es hier.


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