Stadt Essen will Rüttenscheider Straße umbauen

Ein Gutachter hat untersucht, wie man die Rüttenscheider Straße umbauen könnte. Es gibt viele verschiedene Szenarien, um den Autoverkehr dort weiter einzuschränken. So sehen sie aus.

Fahrradstraße in Essen Rüttenscheid
© Radio Essen/Kostas Mitsalis

Was in Essen aus der Rüttenscheider Straße werden könnte

Die Stadt Essen hat am Freitag (29.09.) mögliche Lösungen vorgestellt, wie es mit der Rüttenscheider Straße weitergehen könnte. Die Rü wurde vor drei Jahren zur Fahrradstraße umgebaut. Fahrrad-Initiativen beschweren sich, dass dort immer noch zu viele Autos unterwegs sind. Die Geschäftsleute fürchten um ihre Umsätze, wenn der Autoverkehr weiter eingeschränkt wird.

Die Stadt Essen hat einen Gutachter beauftragt, der verschiedene Möglichkeiten durchgespielt hat. Die Ergebnisse wurden den Parteien aus dem Stadtrat vorgestellt, die jetzt darüber beraten. Noch ist alles etwas unübersichtlich: Es gibt 16 verschiedene Vorschläge, wie man den Verkehrsfluss auf der Rü verändern könnte. Zehn davon kommen wohl in die engere Auswahl, teils unterschiedlich miteinander kombiniert. Es geht dabei zum Beispiel um Einbahnstraßen, die nur Linienbusse und Fahrräder in beiden Richtungen befahren dürfen. Es könnte Sperrungen und Durchfahrtsverbote geben oder an bestimmten Kreuzungen das Abbiegen zur Pflicht werden. 

Zukunft der Rü in Essen – viele Vorschläge

Fest steht: Die Parteien wollen sachlich an das Thema rangehen, Emotionen sollen rausgenommen werden, heißt es zum Beispiel von der CDU. Die Interessen der Gastronomie und der Geschäfte sollen beachtet werden. Bis zu einer Entscheidung wird es etwas dauern: Vor November dürfte das Thema die Ausschüsse nicht erreichen. Worauf es am Ende hinausläuft, ist völlig offen: Die Vorschläge reichen von kleinen bis zu radikalen Eingriffen.

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