Sozialbetrug in Essen: Polizei durchsucht Wohnung

Die Polizei hat auf der Gladbecker Straße am Freitag eine Wohnung durchsucht. Die Bewohnerin bezieht offiziell Sozialhilfe, in der Wohnung wurden aber teurer Schmuck und Luxus-Handtaschen gefunden. In dem Fall ermitteln Spezialisten für Familienclans.

Ein Einsatzwagen der Polizei (Symbolbild). Bei Verwendung in Social Media muss die Bildquelle am Bild genannt werden; bei Verwendung als Nachrichtenbild spielt das System diese automatisch mit aus.
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Frau in Essen bezieht Sozialhilfe, hat aber Luxusgüter

Gegen 6 Uhr am Freitagmorgen stürmt das SEK eine Wohnung an der Gladbecker Straße. Sie gehört einer 33-Jährigen Deutsch-Libanesin. Die Frau ist der Polizei vor einigen Monaten zum ersten Mal aufgefallen. Da wurde sie wegen einer Verkehrsbehinderung angesprochen und hat die Polizisten daraufhin beleidigt. Schon bei dem Einsatz fällt auf: Die Frau trägt Luxusgüter, die man sich als Sozialhilfeempfängerin nicht leisten kann. Die Ermittler hatten den Verdacht des gewerbsmäßigen Betrugs und haben so den Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung bekommen.

Sozialhilfebetrug: Luxusgüter in Wohnung in Essen

In der Wohnung hat sich der Verdacht heute erhärtet. Die Polizisten haben viele teure Schmuckstücke, Luxus-Handtaschen, zwei Macheten und einen verbotenen Schlagring gefunden. Alles wurde sicher gestellt. Außerdem wurde in einer Tiefgarage in der Innenstadt ein teures Auto der Frau eingezogen. Sie musste mit auf die Polizeiwache, später konnte sie wieder gehen. Die Durchsuchung hat das SEK übernommen, weil in der Wohnung gewalttätige und bewaffnete Personen vermutet wurden. In dem Fall ermitteln Beamte der Sondereinheit Aktionsplan Clan.

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