
Schüler aus Essen entwickeln Roboter für den Unterricht
Zwei Jugendliche aus Essen wollen den Informatikunterricht mit Robotik und Künstlicher Intelligenz auf ein neues Level bringen. Amelia Orzel und Sven Danil Borodun haben dafür das Projekt EduBotics entwickelt. Was dahinter steckt, lest Ihr hier.
Veröffentlicht: Mittwoch, 24.06.2026 10:49
Wie wird Robotik an Schulen in Essen einfacher?
Es ist eine innovative Idee. Amelia Orzel und Sven Danil Borodun vom Gymnasium Essen Nord-Ost arbeiten an einem Robotik-System, das anderen Jugendlichen einen einfachen Einstieg in die Welt der Künstlichen Intelligenz und Automatisierung ermöglichen soll. Geplant ist ein komplettes Lernsystem mit zwei 3D-gedruckten Roboterarmen und passender Software. Damit sollen Schülerinnen und Schüler im Unterricht nicht nur theoretisch über KI sprechen, sondern direkt praktisch arbeiten können. Das System soll laut den beiden so aufgebaut sein, dass auch Lehrkräfte ohne besondere IT-Vorkenntnisse damit arbeiten können. Ziel ist es, moderne Robotik und sogenannte physische KI einfacher in den Schulalltag zu bringen.
Wie wird das Schulprojekt aus Essen gefördert?
Gefördert wird das Projekt unter dem Namen "EduBotics & Open Lab Essen" im Rahmen des Programms "ImPulsRuhr" der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. 12.951,41 Euro fließen laut den beiden Jugendlichen an das Projekt. Mit dem Geld sollen unter anderem Hardware und Materialien angeschafft und ein Entwicklungsraum an der Schule aufgebaut werden. Außerdem ist geplant, die EduBotics-Sets später auch anderen Essener Schulen zur Verfügung zu stellen. Die Projektlaufzeit beträgt zwei Jahre ab März 2026. Das Förderprogramm "ImPulsRuhr" richtet sich an neue Projekte im Ruhrgebiet und läuft über maximal 24 Monate.
Roboter-Projekt landet unter Top 5
Auch auf der Homepage des Gymnasiums Essen Nord-Ost wird über EduBotics berichtet. Dort heißt es unter anderem, dass das Projekt bereits an der Bergischen Universität Wuppertal vorgestellt wurde. Außerdem habe sich das Team bei der STARTUP TEENS Challenge beworben und dort die Endrunde in der Kategorie Künstliche Intelligenz erreicht. Amelia Orzel und Sven Danil Borodun landeten nach eigenen Angaben unter den Top 5 mit ihrem Projekt.