Säureanschlag auf innogy-Manager: Überraschende Festnahme

Die Ermittlungen sind seit gut einem Jahr eingestellt. Jetzt hat es überraschend eine Festnahme gegeben. Ein 32-jähriger Mann gilt als dringend tatverdächtig, Innogy-Finanzchef Bernhard Günther letztes Jahr im März mit Säure übergossen zu haben.

Innogy Finanzchef Bernhard Günther nach Säureanschlag
© Fabian Strauch / FUNKE Foto Services

Nach Säureanschlag auf Innogy-Manager: Anonyme Hinweise erhalten

Die Staatsanwaltschaft Wuppertal ermittelt in dem Fall um den Säureanschlag auf den Manager von Innogy aus dem Südviertel in Essen. Durch anonyme Hinweise wurden die Ermittlungen nach über einem Jahr wieder aufgenommen. Sie führten am Freitag (18.10.) nach Köln zu einer Sportveranstaltung. Auf dem Ringerturnier hat die Polizei einen 32-jährigen Mann festgenommen. Er gilt, aufgrund der Hinweise, als dringend tatverdächtig. Er soll, laut Medienberichten, zu einer Rockerbande gehören und im Auftrag von einem rivalisierenden Manager aus der Stromindustrie gehandelt haben. Das hat die Staatsanwaltschaft bisher aber nicht bestätigt. Der Mann sitzt jetzt in Untersuchungshaft.

Täter überraschten Manager vor seinem Haus

Anfang März letztes Jahr: Zwei Unbekannte lauern innogy-Manager Bernhard Günther vor seinem Haus in Düsseldorf auf und überschütten ihn mit Säure. Er liegt mehrere Wochen schwer verletzt im Krankenhaus. Ein halbes Jahr geht die Staatsanwaltschaft Wuppertal jeder Spur nach, aber konkrete Hinweise und Verdächtige gibt es nicht. Vor gut einem Jahr wurden die Ermittlungen deshalb eingestellt. Umso überraschender ist jetzt Festnahme. Genaue Hintergründe will die Staatsanwaltschaft noch nicht mitteilen. Auch Innogy äußert sich noch nicht und verweist auf die Staatsanwaltschaft.

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