Ruhrkonferenz mit ersten Ergebnissen für Essen

Die Ruhrkonferenz nimmt Formen an: Die Landesregierung hat 60 Millionen Euro freigegeben, um 74 Projekte für das Ruhrgebiet anzustoßen. Einiges davon dürfte uns in Essen zu Gute kommen, Oberbürgermeister Thomas Kufen freut sich.

© José Narciandi

Essen soll "Haus der Sicherheit" bekommen, um kriminelle Clans zu bekämpfen

Das Land NRW hat 60 Millionen Euro freigegeben, um damit Projekte zur Verbesserung des Ruhrgebiets anzuschieben. Die Projekte stammen aus der Ruhrkonferenz und reichen von einer Olympia-Bewerbung über die Sanierung der U- und Stadtbahnen bis zur Bekämpfung krimineller Clans. Unsere Stadt bekommt eine neue zentrale Stelle im Kampf gegen Clan-Kriminalität. Das "Haus der Sicherheit" ist als eines von 74 Projekten der Ruhrkonferenz gestern bewilligt worden. Nach dpa-Informationen soll es auf jeden Fall zu uns nach Essen kommen und eine Kooperation aus Bundespolizei, Polizei, Zoll Steuerfahndung und Stadt werden. Die WAZ will sogar den genauen Standort an der Müller Breslau-Straße in Rüttenscheid kennen. Offiziell bestätigt ist das alles aber noch nicht.

Oberbürgermeister Thomas Kufen: Essen profitiert von der Ruhrkonferenz

Oberbürgermeister Thomas Kufen freut sich über den nächsten Schritt der Ruhrkonferenz. Er erhofft sich vor allem Verbesserungen im Verkehr und eine Lösung für die hohen Schulden.

"Um eine Metropolregion zu werden, braucht es Verbesserungen im Verkehr", sagt Kufen. Was er damit genau meint, führt er nicht aus. Es dürfte aber zum Beispiel um die Investitionen in den U-Bahn- und Stadtbahnverkehr gehen, der in der Ruhrkonferenz großes Thema war. Außerdem sind Projekte zur besseren Zusammenarbeit der Ruhrunis geplant, Ideen zur Ansiedlung von Unternehmen, aber auch Projekte mit direkter Strahlkraft, wie die Internationale Gartenschau oder die Bewerbung für die Olympischen Spiele. Details hat die Staatskanzlei auf Nachfrage von Radio Essen noch nicht klären wollen. Da müssen wir uns noch gedulden.


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