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Rettung für Festival in Essen? Pfingst Open Air soll gefördert werden
© Janis Hinz / Jugendamt Essen
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Rettung für Festival in Essen? Pfingst Open Air soll gefördert werden

Die Stadt Essen plant weitere Förderungen für das beliebte Umsonst & Draußen Festival. Ohne die Finanzspritze steht es vor dem Aus.

Veröffentlicht: Montag, 29.06.2026 10:42

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Wie viel Geld soll das Pfingst Open Air in Essen bekommen?

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In Essen empfiehlt der Kulturausschuss, das Pfingst Open Air weiter finanziell zu unterstützen. Es geht um die Jahre 2027 bis 2029. Der Vorschlag: eine jährliche Projektförderung von 350.000 Euro. Insgesamt würde die Stadt Essen das Festival damit in drei Jahren mit 1,05 Millionen Euro fördern. Am Mittwoch (1. Juli) beschäftigt sich der Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschuss mit dem Thema. Die endgültige Entscheidung soll dann der Rat der Stadt Essen am 8. Juli treffen. Die Förderung soll helfen, das Festival langfristig abzusichern.

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Umsonst & Draußen in Essen: Warum ist das Werdener Pfingst Open Air wichtig`?

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In Essen-Werden findet das Pfingst Open Air seit 1980 im Löwental statt - und hat damit seit Jahrzehnten einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Stadt. Bei der 41. Ausgabe in diesem Jahr kamen 18.383 Besucherinnen und Besucher. Der freie Eintritt lockt vor allem viele jüngere Menschen nach Essen. Gleichzeitig sollen Newcomer aus Essen gefördert werden. Neben der Main-Stage und der elektronischen Wiese gab es in diesem Jahr auch eine zusätzliche Bühne für Newcomer. Musikalisch reicht das Programm von Indie und Pop über Hip-Hop bis zu elektronischer Musik. Mit dem Prinzip „umsonst und draußen“ soll Kultur für möglichst viele Menschen zugänglich sein. Das Pfingst Open Air versteht sich außerdem als Ort für Austausch und gemeinsame Erlebnisse.

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Warum braucht das Festival in Essen Unterstützung?

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Das Pfingst Open Air Essen wird seit 2025 von dem Veranstaltungslabel Indie Radar Ruhr organisiert. Der vorherige Veranstalter hatte sich zurückgezogen. Die Stadt Essen unterstützt das Festival weiter, die Planung und Durchführung liegen aber beim Veranstalter. Dazu gehören auch Vermarktung und finanzielles Risiko. Seit 2026 ist innerhalb der Stadt das Kulturamt zuständig. Die Kosten für das Festival sind laut Kulturamt deutlich gestiegen. Gründe sind unter anderem höhere Sicherheitsanforderungen nach der Loveparade 2010 und allgemeine gestiegene Kosten. Durch viel Regen im vergangenen Jahr (2025) war trotz Förderung, Sponsoring und Getränkeverkauf ein Minus von rund 84.500 Euro in der Kasse. Ohne die städtische Unterstützung wäre eine Fortsetzung des Pfingst Open Air in der bisherigen Form laut Stadt nicht möglich.

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