Rats-Ersatz-Sitzung in Essen mit Minimalbesetzung

Im Rathaus wird es heute eine sehr ungewöhnliche Rats-Ersatz-Sitzung geben. Weil die Corona-Ansteckungsgefahr zu hoch wäre, kommen nur ganz wenige Politiker, um wichtige Entscheidungen zu treffen.

© Socrates Tassos / FUNKE Foto-Services

Rathaus Essen: Nur wenige Politiker können teilnehmen

Es kommt nicht der gesamte Stadtrat, sondern nur ein ganz kleiner Teil davon. Offiziell ist das auch nur eine Sitzung des Hauptausschusses. Und auch vom Hauptausschuss sollen nur die wichtigsten Leute kommen, die müssen sich dann alle auseinander setzen, um den Sicherheitsabstand einzuhalten. Gültig sind die Entscheidungen übrigens trotzdem: Die Gemeindeordnung gibt so etwas her, sagt die Stadt. Und die Parteien haben auch vorher zugestimmt.

Ratssitzung in Essen: Schulpavillons sind wichtigstes Thema

Vor allem bei den Schulen drückt die Zeit: Insgesamt zehn Pavillons müssen an verschiedenen Schulen neu her, weil die Schülerzahlen steigen. Die Kosten liegen bei mehr als 13 Millionen Euro. An zwei weiteren Schulen wird saniert oder aufgestockt. Bis zum Sommer wird das großteils nicht fertig, aber zumindest im Laufe des kommenden Schuljahres. Ansonsten geht es in der Sitzung viel um Planungsaufträge, zum Beispiel für die neue Frida-Levy-Gesamtschule, für Grundschulen in Schonnebeck und das Borbecker Hallenbad. Und die neuen Taxi-Tarife sollen endlich auf den Weg gebracht werden.

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