
Stadt Essen prüft Radarüberwachungssysteme
Spielplätze, Schulhöfe, Sportanlagen und Friedhöfe in Essen könnten bald mithilfe von Radaranlagen überwacht werden. Radarscanner können Objekte und Personen erfassen und Bewegungen messen. Sie sollten mögliche Probleme an öffentlichen Orten in Essen frühzeitig erkennen und den städtischen Ordnungsdienst alarmieren. Außerdem soll die neue Überwachungstechnik abschreckend wirken.
"Das Ziel ist es, die Flächen wieder ihrer zugedachten Nutzung zuzuführen und dabei Störungen frühzeitig zu erkennen," sagt die Stadt.
Wann könnte es Radarüberwachung in Essen geben?
Die Idee zu Radarüberwachung in Essen steht noch am Anfang. Es wurden schon ein paar Pilotstandorte identifiziert, wo die Technik als Erstes zum Einsatz kommen könnte - darunter zum Beispiel der Christinenpark in Rüttenscheid. Jetzt will sich die Stadt die Radarüberwachungssysteme anschauen, die es aktuell auf dem Markt gibt. Sie muss prüfen, ob die Idee technisch umsetzbar und finanzierbar ist. Wann in Essen also die ersten Überwachungssysteme installiert werden, ist noch nicht klar.