Prozess-Start um Rocker-Streit: "Bandidos" sollen Mitglied der "Freeway Riders" erstochen haben

Eskalierter Streit unter Rockern: Am Landgericht in Essen-Rüttenscheid hat der Prozess um einen tödlichen Streit zwischen vier mutmaßlichen Mitgliedern der "Bandidos" und dem ehemaligen Vizepräsidenten der "Freeway Riders" aus Hattingen. Die Angeklagten sollen ihr Opfer auf dem Rückweg einer Rocker-Feier erstochen haben.

Das Landgericht in Rüttenscheid im Sonnenaufgang.
© Radio Essen

Rocker Streit eskaliert: Mitglied der Freeway Riders wird auf dem Weg nach Hause erstochen

Am Essener Landgericht hat am Mittwochmorgen ein Prozess um einen tödlichen Streit unter Rockern begonnen. Angeklagt sind vier mutmaßliche Mitglieder der «Bandidos», einer von ihnen ist Essener. Sie sollen vor fast genau einem Jahr den Vizepräsidenten der Hattinger «Freeway Riders» erstochen haben, die Hintergründe sind aber noch offen. Der 63-Jährige war in der Nacht zu Fuß auf dem Rückweg von einem Rockertreffen und traf auf die vier Bandidos. Es kam zum Streit, bei dem der Mann mit einem Messer tödlich verletzt wurde. Die Anklage lautet auf Totschlag.

Rocker-Ehre könnte für langen Prozess sorgen

Vor Gericht sind aktuell 23 Verhandlungstage angesetzt, ein Urteil fällt demnach frühestens Ende März. Die Klärung der genauen Hintergründe nach Straftaten unter Rockern ist erfahrungsgemäß schwierig, weil die Rocker in der Regel nicht mit Polizei und Justiz zusammenarbeiten.


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