Öffnungen und Lockerungen bei den Museen in Essen

Immer mehr Museen öffnen in Essen wieder. Nach dem Ruhr Museum und dem Red Dot Design Museum auf Zollverein startet am 26.5. auch wieder das Haus der Geschichte am Rande der Essener Innenstadt. Durch die Hygienevorschriften dürfen aber nur noch wenige Besucher gleichzeitig in die Ausstellung. Damit wird der Besuch zum exklusiven Event.

© Radio Essen / Till Schwachenwalde

Nach den gültigen Abstandsregeln dürfen in die Dauerausstellung des Haus der Geschichte nur sechs Personen gleichzeitig,- in die Wechselausstellung zwei Personen. Es muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Öffentliche Führungen gibt es weiterhin nicht. Das ändert sich ab dem ersten Juni Wochenende allerdings schon wieder auf Zollverein. Dann gibt es hier wieder die ersten öffentlichen Führungen über den Denkmalpfad Zollverein. Alles fast wie immer, allerdings mit reduzierter Teilnehmerzahl.

Immer mehr Angebote auf Zollverein

Schon ab Samstag ist die Aussichtsplattform auf dem Dach der Kohlenwäsche wieder offen. Auf dem Weg dorthin geht es durch das Portal der Industriekultur. Im Rundeindicker wird die neu eröffnete Ausstellung „Die weite Stadt. Essen in den 1970er und 1980er Jahren mit Farbfotografien von Heinz Josef Klaßen“ gezeigt. Kinder und Familien können sich mit der Museumstasche auf eine „Rätsel-Reise Ruhr Museum“ machen, außerdem ist die Ausleihe von Audioguides für das Ruhr Museum wieder möglich.

 

Auf Schacht XII öffnet außerdem das dauerhaft in den ehemaligen Kesselaschebunker installierte Kunstwerk „La Primavera“ der deutsch-amerikanischen Künstlerin Maria Nordmann. Im Salzlager auf der Kokerei können in der Installation „The Palace of Projects“ 61 fiktive Projekte für eine bessere Welt entdeckt werden. Am Infocontainer auf Parkplatz A2 gibt es leihweise kostenlos Bälle und Score-Cards für eine Partie Soccer-Golf.

Mineralien-Museum und das Kleine Atelierhaus öffnen an Pfingsten

Das Mineralien-Museum in Kupferdreh mit der neukonzipierten Dauerausstellung ist ab dem 30. Mai 2020 wieder dauerhaft dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. In insgesamt sechs Räumen auf zwei Etagen wird eine in Deutschland bisher einzigartige Zusammenführung von Geologie, Biologie und Mineralogie gezeigt.


Zeitgleich zeigt das Kleine Atelierhausas auf der Margarethenhöhe erstmals die überarbeitete Dauerausstellung "Die Gartenstadt Margarethenhöhe". Die Geschichte einer der bedeutendsten Siedlungen der internationalen Gartenstadtbewegung und wurde um das Thema der dortigen Künstlersiedlung erweitert. Ab Pfingsten gibt es regelmäßige Sonderöffnungen samstags, sonntags und an Feiertagen von 14 bis 18 Uhr.


Der Besuch der beiden Ausstellungen ist kostenlos. Es gelten die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln.

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