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Neuzugang sichert Rot-Weiss Essen einen Punkt in Aachen
© Thorsten Tillmann / FUNKE Foto Services
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Neuzugang sichert Rot-Weiss Essen einen Punkt in Aachen

Rot-Weiss Essen holt am Sonntag (8. Februar) im NRW-Duell gegen Alemannia Aachen einen Punkt. Trotz einer insgesamt schwachen Leistung sorgt ein Neuzugang für den entscheidenden Unterschied.

Veröffentlicht: Sonntag, 08.02.2026 18:04

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Rot-Weiss Essen ohne Golz und Gjasula in Aachen

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Am 23. Spieltag der 3. Liga stand für Rot-Weiss Essen im NRW-Duell ein Auswärtsspiel bei Alemannia Aachen an. Es sollten wichtige Punkte im Aufstiegsrennen her. Doch schon vor der Partie gab es den ersten Rückschlag: Mittelfeldchef Klaus Gjasula fiel kurzfristig mit Sprunggelenksproblemen aus. Auch auf den noch gesperrten Jannik Hofmann und den länger ausfallenden Jakob Golz musste RWE-Trainer Uwe Koschinat verzichten. Für Golz rückte Felix Wienand in die Startelf, Mizuta ersetzte Gjasula. Im Gegensatz zu Essen kämpfen die Aachener gegen den Abstieg.

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Rot-Weiss Essen mit schwacher Anfangsphase

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In einer hitzigen Anfangsphase stand es bereits nach fünf Minuten 1:0 für Alemannia Aachen. Nach einem etwas missglückten Abschlag von RWE-Torwart Felix Wienand schalteten die Aachener schnell um. Stürmer Mika Schroers ist es dann, der nach einem Doppelpass im Strafraum abschließen kann. Bei seinem satten Schuss in die kurze Ecke hatte Felix Wienand keine Chance. Danach wurde es nicht einfacher für die Mannschaft von Rot-Weiss Essen. Das Aachener Publikum bejubelte jeden Ballgewinn und machte es den Rot-Weissen damit sichtlich schwer, in die Partie zu kommen. In der 16. Minute kamen die Essener dann das erste Mal etwas gefährlicher in den Aachener Strafraum. Ramien Safi versuchte es aus 17 Metern. Sein Schuss wurde aber noch von einem Aachener Verteidiger abgeblockt.

Fünf Minuten später fiel dann, etwas aus dem Nichts, der Ausgleich. Nach einem Einwurf von Lucas Brumme an der Torauslinie rutschte der Ball bis zu Kaito Mizuta durch. Seinen Volleyschuss sieht der Torwart von Alemannia Aachen, Pseftis, spät und kann den Ausgleich nicht mehr verhindern.

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Kurz danach sind es die Aachener, die fast erneut in Führung gehen. Nach einem Fehler von Kraulich steht Gindorf plötzlich vor Wienand. Doch der konnte sich mit einer starken Parade zum ersten Mal auszeichnen. RWE war danach um Spielkontrolle bemüht, lief aber kurze Zeit später schon wieder einem Rückstand hinterher. Nach einem Fehlpass im Aufbauspiel machten die Aachener es wieder schnell. Torschütze Schroers sieht Nadjombe rechts im Strafraum. Der bekommt aus spitzem Winkel den Ball an Wienand vorbei und trifft in der 35. Minute zur erneuten Führung der Aachener. Eine direkte Antwort der Essener blieb aus, sodass es mit dem 2:1-Rückstand in die Pause ging.

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Blitzstart nach der Pause: Aachen schockt Essen früh

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16 Sekunden waren im zweiten Durchgang gespielt, da gab es den nächsten Rückschlag: Aachen erhöhte direkt nach Wiederanpfiff auf 3:1. Uwe Koschinat hatte zur Halbzeit Marvin Obuz für den Innenverteidiger Kraulich eingewechselt. Doch dieser offensive Wechsel ging nach hinten los. Rios Alonso grätscht in einen Aachener Pass und verlängert diesen unfreiwillig. Schroers bekommt den Ball vor die Füße und steht plötzlich vor Wienand. Der Stürmer bleibt cool und schiebt den Ball in die rechte Ecke. Essen wurde zum Wiederanpfiff mit diesem Gegentor kalt erwischt und hatte auch in der Folge große Probleme.

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Dramatische Schlussminuten: Abiama rettet Rot-Weiss Essen in Aachen

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Die Aachener, eigentlich Außenseiter, führen verdient und sind trotz ihrer Führung die einzige Mannschaft, die nach vorne spielt. In der 71. Minute kamen dann die beiden Essener Winterneuzugänge: Danny Schmidt ersetzte den unauffälligen Ramien Safi, und Dickson Abiama kam für Torschütze Mizuta, der aufgrund seiner fünften gelben Karte im nächsten Spiel gegen Osnabrück fehlen wird. Und genau dieser Wechsel zeigte Wirkung. Dickson Abiama, Leihgabe vom 1. FC Kaiserslautern, traf in der 85. Minute zum Anschlusstreffer. Abiamas Schuss aus 20 Metern schlägt in der linken Ecke ein. Und Abiama drehte bei seinem Debüt richtig auf: Nur vier Minuten später fiel der Ausgleich für RWE. Nach einem Freistoß gibt es Ping-Pong im Aachener Strafraum. Irgendwie fällt der Ball Abiama vor die Füße. Der steht genau richtig und trifft zum Ausgleich.

Das Spiel zwischen Rot-Weiss Essen und Alemannia Aachen endet am Tivoli-Stadion mit 3:3 – RWE sichert sich damit einen wichtigen Punkt im Aufstiegskampf. Nächsten Samstag (14. Februar) spielen die Essener zu Hause an der Hafenstraße gegen Jahn Regensburg.

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