Nach heftigen Beschwerden: Entspannung bei Bussen und Bahnen in Essen

In den Bahnen bei uns in Essen ist es wieder etwas leerer geworden. Unser Radio Essen-Stadtreporter hat die Lage den ganzen Morgen beobachtet. Am Montag war es teilweise dicht gedrängt, weil die Ruhrbahn viele Bahnen gestrichen hatte.

Straßenbahn 107 in Essen-Katernberg am Abzweig Katernberg
© Kostas Mitsalis / Radio Essen

Wieder mehr Bahnen in Essen

"Dicht eingepferchte Fahrgäste", Gesundheitsgefahr". De Ruhrbahn musste sich einiges anhören. Seit Montag sind bei uns in Essen deutlich weniger Busse und Bahnen unterwegs. So will die Ruhrbahn den Fahrplan auch aufrecht erhalten, wenn viele Fahrer krank werden. Teilweise hat das am Montag aber für Probleme gesorgt. Fahrgäste aus der U11, der U18 und der 107 haben von Gedränge berichtet. Die Ruhrbahn hat deshalb nachgesteuert. Sie setzt seit Dienstag zumindest auf der U11 und der 107 zusätzliche Bahnen ein.

Gedränge in Bahnen in Essen bleibt aus

Unser Radio Essen-Stadtreporter sagt, dass das etwas gebracht hat. In der 107 zwischen Bredeney und Katernberg hatte jeder genug Platz. An den U-Bahnen war es vor allem beim Ein- und Aussteigen voll. Auch in den Bahnen ist ein Mindestabstand von anderthalb Metern nicht immer möglich. Es ist aber leerer als noch am Montag. Die Ruhrbahn orientiert sich mit den neuen Fahrplan an dem von samstags. Die ersten Busse und Bahnen fahren um 4 Uhr morgens und dann bis 8 Uhr erstmal alle 30 Minuten. Danach kommen dann alle 15 Minuten Busse und Bahnen, bis 21 Uhr. Dann wird wieder auf den 30-Minuten-Takt umgestellt. Außerdem fahren keine Nacht-Expresse und Taxi-Busse mehr.

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