Mehr Unfälle mit Radfahrern auf Essener Bürgersteigen - Polizei fordert Konsequenzen

In Essen gab es im ersten Halbjahr diesen Jahres 40 Unfälle mit Radfahrern auf Bürgersteigen. Das sind etwas mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Polizei sagt: Schuld sind zu gefährliche Straßen.

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Fußgänger leben teilweise gefährlich

40 Mal hieß es allein im ersten Halbjahr diesen Jahres: Fußgänger auf Bürgersteig von Fahrradfahrer angefahren. Im gleichen Zeitraum 2018 waren es noch 37 solcher Unfälle. Die Polizei sagt, dass immer noch zu viele Fahrradfahrer auf den Bürgersteigen unterwegs sind. Dort ist aber nicht genug Platz für Fahrradfahrer und Fußgänger. Noch enger wird es, wenn zum Beispiel ältere Menschen mit einem Rollator unterwegs sind.

Polizei fordert mehr Sicherheit für Fahrradfahrer

Die Polizei sagt, dass die Essener Straßen für Fahrradfahrer oft zu gefährlich sind: Autos sind zu schnell, halten zu wenig Abstand oder parken zu nah am Radweg. Das sorgt dafür, dass sie auf den Bürgersteig ausweichen und mehr Unfälle passieren. Sie will deshalb, dass die Straßen sicherer werden. Unter anderem setzt sie auf bessere Radwege und mehr Fahrradstraßen. "Am geringsten ist das Unfallgeschehen dort, wo Verkehrsarten getrennt voneinander stattfinden", sagt der Leiter der Direktion Verkehr bei der Essener Polizei.

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