Luft in Essen wird besser

Die Luft bei uns in Essen ist insgesamt besser geworden. An der Gladbecker Straße ist zum ersten Mal seit Jahren der Grenzwert für Stickoxid eingehalten worden. Auch an anderen Messstellen sieht es besser aus.

© Windelschmidt/Radio Essen

Alfredstraße in Essen: Luft besser

Tempo 30 auf der Alfredstraße. Auf rund 300 Metern testet die Stadt seit dieser Woche, ob dadurch die Luft besser wird. Das Ziel: Dieselfahrverbote vermeiden. Offenbar klappt das mit der besseren Luft aber auch ohne Tempolimit schon ganz gut. In den ersten elf Monaten des letzten Jahres lag der Wert für Stickoxid an der Alfredstraße bei rund 39 Mikrogramm pro Kubikmeter. Für Dezember liegen noch keine Zahlen vor. Im Jahr davor waren es noch 48 Mikrogramm pro Kubikmeter.

Luft in Essen wird sauberer

Auch an anderen Messstellen setzt sich ein Trend der letzten Jahre fort. An der Gladbecker Straße wurde zum ersten Mal seit Jahren der Grenzwert eingehalten. Im letzten Jahr wurden hier im Schnitt 38 Mikrogramm Stickoxid pro Kubikmeter gemessen. Vor einigen Jahren waren es noch 54. Auch auf der Steeler Straße und der Abteistraße in Werden ist die Luft deutlich besser geworden, leichte Verbesserungen gibt es an der Hafenstraße in Vogelheim, an der Wallneyer Straße in Schuir, an der Krayer Straße und der Brückstraße in Werden. Größtes Sorgenkind ist damit die Messstelle an der A40 in Frohnhausen. Da liegen die Werte mit rund 43 Mikrogramm pro Kubikmeter jetzt stadtweit am höchsten. Die Zahlen sind noch nicht endgültig. Teilweise gibt es nur Messdaten bis November, deshalb kann es noch einige Verschiebungen geben. Abschließende Zahlen gibt es erst im Mai, sagt das Landesumweltamt in Schuir.

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