
Wo sind die Naschorte in Essen?
Vor drei Jahren wurde in Essen der erste Naschort in Steele direkt neben der Ruhr eröffnet. Damals standen neben dem Radweg nur einigen Hochbeete mit Kräutern und Wildblumen. Heute ist es eine kleine, bunte Oase mit vielen Pflanzen. In großen Holzkästen wachsen Kräuter, Gemüse, Obst, Blumen und Nüsse. Wer will, kann sich etwas pflücken und essen, alles ist kostenlos. Schlaraffenband heißt der Verein, der die Beete aufstellt und darauf achten, dass an den sogenannten Naschorten alles gut wächst. Es gibt solche Orte in Dortmund, Bochum und in Essen. Angefangen hat es vor drei Jahren am Wehr in Steele, neben dem Wasserkraftwerk an der Ruhr. Dort war am Dienstag (07. Juli) auch die gemeinsame Feier aller Naschorte im Ruhrgebiet. Bis Oktober können Spaziergänger und Radfahrer Pause machen, beim Vorbeigehen etwas pflücken und sofort essen. Jetzt wachsen gerade die Beeren gut. Blaubeeren, Brombeeren, Himbeeren. Die Erdbeersaison ist aber schon fast vorbei. Da hängen nur noch die letzten Reste an den Sträuchern. In Essen sind es vier Naschorte: In Steele am Kraftwek, in Heisingen am Anleger der Weißen Flotte, in Werden sind mehre Orte neben dem Radweg an der Ruhr und einer ist im Norden, auf der Bonnekamphöhe, im großen Naturgarten in Katernberg.





