Kontrollen in Essen: Zwei Friseure müssen Strafe wegen Corona-Maßnahmen zahlen

Das Ordnungsamt kontrolliert in Essen zurzeit auch Friseure genauer. Sie dürfen wegen der Corona-Maßnahmen nicht öffnen. Zwei Läden haben sich aber bisher nicht daran gehalten und wurden erwischt.

Friseur, Haare schneiden

Saftiges Bußgeld für zwei Friseure aus Essen

Friseure gehören zu den Läden, die in Essen und in ganz Deutschland zurzeit nicht öffnen dürfen. Das ist Teil der verordneten Maßnahmen zum Schutz gegen das Coronavirus. Doch zwei Friseure in Essen hatten trotzdem ihre Läden geöffnet. Am Montag war ein Friseurladen in Borbeck geöffnet, letzte Woche in Katernberg. Da hatten Mitarbeiter und Kunden noch versucht sich bei den Kontrollen hinten im Laden zu verstecken. Beide Friseurläden müssen 2.000 Euro Strafe zahlen.

Radio Essen Stadtreporterin Anne Schweizer hat mit Oguz Yildirim, dem Inhaber des Friseursalons in Katernberg, gesprochen. Er bereut, dass er den Laden heimlich aufgemacht hat und freut sich auf die Zeit nach Corona, wenn er endlich wieder legal arbeiten darf.

© Anne Schweizer/ Radio Essen

Die meisten Essener Friseure versuchen sich anders zu helfen

Unternehmen, die sich nicht an die Verordnung halten, aber zum Beispiel die Soforthilfe vom Land oder Bund bekommen haben, müssten das Geld zurück zahlen. Das wollen nicht viele Friseure in Essen riskieren. Sie halten sich lieber an die Regeln. Einige Salons beliefern aber ihre Stammkunden mit Haarfarben und Shampoos. Das ist erlaubt. Viele geben auch Tipps, wie man seiner Familie die Haare selber schneiden kann - entweder am Telefon oder per Skype. Bei uns in Essen gibt es fast 500 Friseurläden. Sie sind seit zwei Wochen zu, wann sie wieder öffnen dürfen, steht noch nicht fest.

Mehr Meldungen rund um das Coronavirus in Essen findet Ihr hier.

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