
Warum hat die Polizei Essen Radfahrer und E-Scooter-Fahrer kontrolliert?
In der Innenstadt in Essen sind sie gern mitten in der Fußgängerzone auf der Kettwiger Straße oder der Limbecker Straße unterwegs - Radfahrerinnen und Radfahrer und vor allem auch viele Personen auf E-Scootern. Die Polizei Essen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Essen haben am Mittwoch (22. Juli) eine gemeinsame Kontrolle durchgeführt. Die Ergebnisse hat die Stadt Essen erst jetzt bekannt gegeben. Ziel der Aktion war es, die Fußgängerzone sicherer zu machen. Das Fahren in der Innenstadt ist für Radfahrerinnen und Radfahrer und für E-Scooter nur auf bestimmten Strecken (Radrouten) erlaubt. Die Radroute in der Innenstadt verläuft über den Willy-Brandt-Platz, die Rathenaustraße, den Theaterplatz, I./II. Hagen, den Kennedyplatz, das Schwarze Horn und I. Weberstraße.
Was haben die Kontrollen in Essen ergeben?
Die Kontrollen in Essen in der Innenstadt haben viereinhalb Stunden gedauert. Dabei haben Polizistinnen und Polizisten und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes 71 Verwarnungen ausgesprochen. 34 Mal wurden Radfahrerinnen und Radfahrer verwarnt, 37 Mal Personen, die mit dem E-Scooter unterwegs waren. Außerdem wurden fünf Strafanzeigen ausgestellt, vor allem, weil der Versicherungsschutz fehlte. Die Kontrollen haben außerdem ergeben, dass eine Person per Haftbefehl gesucht wurde. 14 Mal haben die Beamten erklärt, warum das Fahren in der Fußgängerzone nicht erlaubt ist. Viele Passantinnen und Passanten haben die Kontrollen positiv aufgenommen. Polizei und Ordnungsamt werten die Kontrollen weiter aus und wollen überlegen, ob und wie die Kontrollen fortgesetzt werden können.