Konsequenzen in Essen für Schleusenspringer

Schleusenspringern in Essen drohen jetzt Konsequenzen. Der Ruhrverband wurde durch ein Video im Internet auf den Fall aufmerksam.

© Anna Bartl, Radio Essen

Anzeige gegen Schleusenspringer in Essen

Im Internet ist ein Video vom Baldeneysee in Essen aufgetaucht. Darin zu sehen ist eine Gruppe junger Männer, die in die Schleuse am Baldeneysee springen. Der Ruhrverband hat jetzt auf den Vorfall reagiert. Sie haben die Männer angezeigt. Die Männer hatten sich Zugang zum Gelände des Ruhrverbands verschafft. Dort sind sie dann auf die Dächer der Gebäude der Fischlifts und die Wehrbrücke geklettert und in die Schleusenkammer gesprungen. Der Ruhrverband reagiert mit der Anzeige, um Schleusenspringer zu bremsen. Auch das Video soll aus dem Internet gelöscht werden. An vielen Stellen in der Region springen immer wieder junge Menschen von Schleusen und hohen Brücken in Wasser. Das könne man aber oft nicht einsehen und deswegen seien die Sprünge so gefährlich. An der Kupferdreher Eisenbahn-Brücke springen laut dem Ruhrverband auch immer wieder Menschen in den Baldeneysee, obwohl dort das Wasser nur 1,70 Meter tief ist.

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