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Zahlreiche Smartphones der Schülerinnen und Schüler liegen vor Beginn der schriftlichen Abiturprüfungen auf einem Tisch
© picture alliance/dpa | Hauke-Christian Dittrich
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Kinder in Essen sind zu viel am Handy

Kinder im Ruhrgebiet und damit auch in Essen sind zu viel am Handy und bewegen sich zu wenig. Das zeigt der aktuelle AOK-Kindergesundheitsatlas.

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Kinder in Essen bewegen sich zu wenig

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Kinder im Ruhrgebiet und in Essen sind zu oft online. Das zeigt eine aktuelle Befragung der AOK von 5.000 Eltern im Rheinland und in Hamburg zur Gesundheitssituation ihrer Kinder. Im Ruhrgebiet zeigen die Daten: Fast jedes sechste Kind zwischen 7 und 17 Jahren überschreitet die empfohlene Bildschirmzeit, besonders mit Apps wie TikTok und YouTube. Knapp neun von zehn Kindern im Ruhrgebiet bewegen sich außerdem nicht genug. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt mindestens 60 Minuten am Tag. Gleichzeitig wird im Gesundheitsatlas deutlich: Auch die Eltern sind nicht informiert: Über 20 Prozent der Eltern im Ruhrgebiet kennen sich nicht ausreichend gut mit Gesundheitsthemen ihrer Kinder aus. Laut dem aktuellen AOK-Kindergesundheitsatlas geben knapp zehn Prozent der befragten Eltern aus der Region Ruhrgebiet an, dass ihr Kind täglich mindestens zwei verschiedene Arten von zuckerhaltigen Getränken oder Lebensmitteln zu sich nimmt, und das bereits ab dem ersten Lebensjahr. 1,7 Prozent der Eltern geben an, dass ihr Kind übergewichtig ist.

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Viele Krankheitsdiagnosen bei Kindern im Ruhrgebiet

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Bei der Befragung ging es auch um andere Gesundheitsthemen. So vermuten knapp zehn Prozent der Eltern bei ihren Kindern ADHS, knapp sechs Prozent der Kinder im Ruhrgebiet wurden tatsächlich mit ADHS diagnostiziert. Ebenfalls wird im Ruhrgebiet deutlich, dass rund 36 Prozent der Kinder und Jugendlichen nach Angaben der Eltern eine diagnostizierte chronische Erkrankung haben. Rund 37 Prozent der Eltern vermuten eine solche. In Sachen Krankheitsdiagnosen hat die Region damit den zweithöchsten Wert im Einzugsgebiet der AOK Rheinland/Hamburg. Abgefragt wurden 21 chronisch körperliche oder psychische Krankheiten, Allergien und Gesundheitsprobleme. Jedes fünfte Kind im Ruhrgebiet hat außerdem mehrmals pro Woche psychosomatische Symptome wie Bauchschmerzen oder Schlafprobleme.

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