
Warum wird in Essen der Kunstrasen ausgetauscht?
In Essen ist der Kunstrasen auf einigen Sportplätzen schon in die Jahre gekommen. Die Sport- und Bäderbetriebe wollen deshalb in diesem Jahr den Kunstrasen auf acht Sportanlagen austauschen lassen. Der Kunstrasen wurde zwischen 2008 und 2012 dort verlegt. Die Oberfläche hält in der Regel zwischen 12 und 14 Jahren, je nachdem, wie stark die Sportanlagen genutzt werden. Einige der Sportplätze werden sehr viel genutzt und deshalb muss dort jetzt neuer Kunstrasen drauf. Der Untergrund wird aber so bleiben, da sind keine weiteren Arbeiten, teilweise nur einige Reparaturen nötig.
Welche Sportplätze in Essen bekommen neuen Kunstrasen?
Die Sport- und Bäderbetriebe Essen planen den Austausch der Kunstrasenflächen auf acht Sportanlagen. Das sind die betroffenen Anlagen, Vereine und die Kosten:
- Sportplatz im Löwental - Fußballverein SC Werden-Heidhausen, Werdener Turnerbund - 520.000 Euro
- Sportanlage Stankeitstraße - BV Altenessen, Sportfreunde Altenessen 18 - 500.000 Euro inklusive neuer Weitsprunganlage, neuer Stromversorgung und LED-Lampen für Flutlichtanlage
- Wilhelm-Haneke-Stadion - SG Kupferdreh-Byfang, Franz Sales-Werkstätten, Feuerwehr - 750.000 Euro inklusive kleiner Stehtribüne, neuen Pflasters, Beleuchtung mit LED-Technik
- Bezirksportanlage Am Krausen Bäumchen - ETB Schwarz-Weiß Essen, ESC Rellinghausen - 280.00 Euro
- Bezirkssportanlage Buderusstraße - FC Kray - 280.000 Euro
- Bezirkssportanlage Hubertusburg - ESG 99/06, HCE 99 - 450.000 Euro inklusive Randeinfassungen, Gittermatten und Bandensystem für Hockeysport
- Sportanlage Lichtenhorst - Vogelheimer SV, Barisspor 84, Schulsport - 280.000 Euro
- Helmut-Rahn-Sportanlage - VfB Frohnhausen, SC Türkiyemspor Essen, SGS Essen - 500.000 Euro inklusive kleiner Stehtribüne
Die Termine für den Austausch der Flächen wollen die Sport- und Bäderbetriebe mit den Vereinen und Nutzern absprechen. Die Kosten sind bereits im Wirtschaftsplan der Sport- und Bäderbetriebe aufgenommen. Die Arbeiten sollen jetzt ausgeschrieben werden, damit diese in den Sommermonaten bis spätestens Ende des Jahres umgesetzt werden können. Die Politikerinnen und Politiker im Sportausschuss sollen darüber am Dienstag (27. Januar) entscheiden.