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Handwerker in Essen haben viel zu tun
© Radio Essen
Handwerker in Essen
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Handwerker-Suche: aktuell in Essen Mangelware

Heizung kaputt, Rohrbruch oder Malerarbeiten - wer einen Handwerker in Essen braucht, muss Geduld haben. Die Auftragsbücher sind voll: Im Schnitt warten wir in Essen acht Wochen auf einen Handwerkertermin. Nur Notfälle werden schneller bearbeitet.

Veröffentlicht: Donnerstag, 07.11.2019 13:20

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Handwerker in Essen dringend gesucht - und machen dadurch gutes Geschäft

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8,1 Wochen warten wir im Schnitt auf einen Handwerker in Essen. Lange nicht mehr waren die Auftragsbücher so voll wie in den vergangenen Monaten. Oft müssen auch Notfälle bis zu 14 Tage warten. Der Handwerkermangel hat inzwischen auch Folgen für Neubauprojekte. Die Planungen verzögern sich zum Teil mehrere Wochen, weil viele Handwerker über Monate ausgebucht sind.

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Timm SchröderVolle Auftragsbücher bei Sanitär Weber
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Viel zu tun Marc J. Weber in Altenessen.
© Radio Essen
Marc J. Weber arbeitet von Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr. Auch das Wochenende hat er nicht frei.
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Das Handwerk stößt an seine Grenzen

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Hintergrund ist der Fachkräftemangel und das fehlende Interesse an einer Ausbildung im Handwerk. Andreas aus Stoppenberg hat einen Dachbetrieb. Er vermutet dass viele Jugendliche lieber im Büro sitzen oder Internetstar werden. Dabei bietet das Handwerk unter anderem sehr gute Verdienstmöglichkeiten. Der Chef der Kreishandwerkerschaft Wolfgang Dapprich sieht weitere Vorteile in der geregelten Arbeitszeit. Bei den meisten Handwerksbetrieben gibt es keine Nachtschichten und die Mitarbeiter haben am Wochenende frei.

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Wolfgang DapprichTraumberuf Handwerk
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Hier gibt es weitere Infos zur Ausbildung im Handwerk.

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Tipps bei der Suche nach Handwerkern

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  1. Bei Freunden, Bekannten und in der Nachbarschaft nach guten Erfahrungen fragen
  2. Recherche im Internet über Plattformen wie z.B. www. handwerkerimpott.de und www. lokaleshandwerk.de .
  3. Auf den Seiten der Handwerker nach Bildern von Referenzobjekten suchen.
  4. Bewertungen der Betriebe durch andere Kunden zum Beispiel auf google lesen.
  5. Wie lange ist das Unternehmen schon am Markt und gehört es einer Innung an?
  6. Vorsicht bei langen Anfahrtswegen. Das kann das Angebot verteuern. Helfen können hier auch die Postleitzahlen.
  7. Bei der Erstellung des Angebots zählt auch der erste Eindruck des Anbieters. Wie ist das Auftreten? In welchem Zustand ist z.B. das Firmenfahrzeug? Welches Fachwissen ist vorhanden? Werden Alternativen angeboten?
  8. Welchen Eindruck macht zum Beispiel der Ausstellungsbereich des Unternehmens?
  9. Nach einem schriftlichen, verbindlichen Angebot fragen. Bei kleineren Aufträgen sollte zumindest ein finanzieller Rahmen vereinbart werden.
  10. Weitere Angebote bei anderen Anbietern einholen.
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Hier gibt es unter anderem Infos über Essener Handwerksbetriebe:

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Alternativen aus dem Netz

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Eine vermeintlich günstigere Alternative können Angebote über Plattformen wie www.my-hammer.de, www.blauarbeit.de oder kleinanzeigen.de sein. Für die Unternehmen ist der Nachteil, dass sie bei einigen Portalen hohe monatliche Beiträge zahlen müssen. Außerdem kalkulieren viele Auftragnehmer nicht, sondern unterbieten einfach immer das günstigste Angebot. Das kann später zu Problemen führen. Zum Teil gibt es keine Schwarzarbeitkontrolle. Bei ebay Kleinanzeigen sind die Anzeigen für die Firmen kostenlos. Hier können aber auch Privatpersonen Dienstleistungen anbieten. Die Ausführung ist dann nicht immer fachgerecht. Auch Reklamationen können problematisch werden.

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Do-it-yourself

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Der Schlüssel ist abgebrochen oder der Wasserhahn tropft und ein passender Handwerker ist nicht zu bekommen. Wieso dann nicht einfach mal selbst zum Werkzeug greifen? Für Tipps & Tricks haben wir Euch die besten YouTube Kanäle mit der Lösung der gängisten Handwerksproblemen zusammengestellt. Damit könnt auch Ihr zum Heimwerkerkönig werden. Viel Spaß und viel Glück beim Nachmachen.

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Noch mehr Tipps in Sachen Do-it-yourself …

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Vorsicht Betrüger

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Auch im Handwerk gibt es schwarze Schafe. Sie sind oft nicht in der Handwerksrolle eingetragen und nutzen Notsituationen aus. Das ärgert auch Wolfgang Dapprich von der Kreishandwerkerschaft.

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Wolfgang DapprichVorsicht falsche Handwerker
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Tipps für den Schlüsseldienst

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  • Zweitschlüssel bei Nachbarn oder Freunden hinterlegen.
  • bevor ihr vor verschlossenen Türen steht, schon mal vorher einen seriösen Handwerker suchen, der kontaktiert werden kann.
  • bei telefonischen Auftrag den genauen Bedarf klären.
  • das Gespräch für den Auftrag nicht alleine führen (Zeugen).
  • mehrere Anbieter vergelichen.
  • die Wahl sollte auf einen Essener Anbieter und einen Festpreis fallen. Seriöse Preise liegen zwischen 50 und 100 Euro und am Wochenende zwischen 70 und 250 Euro.
  • immer eine Rechnung verlangen und diese vor Zahlung prüfen.
  • sollte der Schlüsseldienst-Mitarbeiter Druck ausüben, die Polizei rufen.
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Zum Schluss darf gelacht werden…

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Nach Häschen-, Blondinen- und Ostfriesen-Witzen kommen jetzt die Handwerkerwitze. Einige haben uns die Handwerker selber erzählt. Andere haben wir im Internet für Euch zusammengesucht. Hier ist eine Auswahl.


Drei Handwerker streiten darüber, welcher ihrer Berufe der älteste ist. Sagt der Maurer: „Ich habe den ältesten Beruf! Wir Maurer haben schon die Pyramiden in Ägypten gebaut!“ Antwortet der Gärtner: „Das ist noch gar nichts. Mein Beruf ist noch älter! Wir Gärtner haben immerhin schon den Garten Eden gepflanzt!“ Sagt der Elektriker: „Ach was! Die Elektriker sind die ältesten: Als Gott sprach, dass es Licht werde, haben wir schon vorher die Leitungen verlegt.“


Kfz-Meister zum Lehrling: „So, jetzt üben wir nochmal das sorgenvolle Kopfschütteln beim Öffnen der Motorhaube!“

Sagt der Azubi zum Malermeister. „So Meister, die Fenster sind gestrichen! Soll ich die Rahmen auch noch streichen?

Bauarbeiter zum Bauleiter: „Chef, meine Schuppkarre macht ‚Quietsch…… Quietsch…… Quietsch.“ Bauleiter: „Hol deine Papiere! Du bist entlassen!“  Arbeiter: „Wieso denn?“ Bauleiter: „Unsere Schubkarren machen ‚QuietschQuietschQuietschQuietsch‘!“


„Früher war ich Schulbusfahrer,“ sagt der Presslufthämmerer, „aber ich habe den Lärm einfach nicht mehr ausgehalten!“


Ein Frauenarzt kann seinen Job nicht mehr ausführen und wird Maler. Am Ende des ersten Arbeitstages ruft der Meister den Vorarbeiter zu sich und will wissen wie sich der Neue angestellt hat. „Der Mann ist der Hammer! Ich habe ihn zur Witwe Huber geschickt. Die war aber leider nicht zu Hause. Da hat der Kerl den gesamten Flur durch den Briefkastenschlitz gestrichen!“


Vor der Himmelstür steht ein Handwerker und fragt Petrus: „Warum musste ich so früh sterben? Ich bin doch erst 37!“ Petrus schaut in seinem Buch nach und sagt: „Nach den Stunden, die du den Kunden berechnet hast, bist du schon 93.“

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