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"Grünes Gold für Essen": So soll die Innenstadt in Zukunft aussehen
© Grünes Gold für Essen, adlerolesch GmbH, Nürnberg
Entwurf "Grünes Gold für Essen"
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"Grünes Gold für Essen": So soll die Innenstadt in Zukunft aussehen

Wie soll die Innenstadt von Essen in Zukunft aussehen? Konkrete Pläne für die Neugestaltung der Innenstadt wurden am Donnerstag (27. August) vorgestellt. Ihr könnt sie Euch zwei Wochen lang anschauen.

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Wie soll die Innenstadt von Essen in Zukunft aussehen?

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Mehr Bäume, Wiesenflächen und ein Wasserspiel in Essen - so könnte die Innenstadt schon in ein paar Jahren aussehen. Die Stadt Essen hatte für die künftige Gestaltung der Innenstadt einen Planungswettbewerb ausgeschrieben. Ziel ist es, die Kettwiger Straße, die Viehofer Straße und das Umfeld der Marktkirche grüner und klimafreundlicher zu gestalten. Insgesamt 17 Planungsteams haben sich am Wettbewerb „Grün-blaues Innenstadtband / Marktkirchenumfeld“ beteiligt. Gewonnen hat das Nürnberger Büro adlerolesch mit dem Entwurf "Grünes Gold für Essen". Ben Warnecke, der Geschäftsführer vom Gewinnerbüro adlerolesch GmbH, hat uns im Radio Essen-Interview erklärt, warum das Projekt "Grünes Gold für Essen" heißt:

"Der ganze Wettbewerb läuft bei uns unter dem Leitbild "Grünes Gold für Essen". Und wir beziehen uns natürlich auf das schwarze Gold, was Essen und was den ganzen Ruhrpott jahrzehntelang geprägt hat und was hier zu Wohlstand geführt hat. Und wir haben jetzt hier eigentlich ein Paradigmenwechsel. Und das Grün, das Stadtgrün, Grünflächen, aber auch vor allem Stadtbäume, also große Bäume in der versiegelten Innenstadt, sind das grüne Gold von morgen", so Warnecke.

Der Plan: Vom Hauptbahnhof bis zum Viehofer Platz soll sich künftig ein grünes Band durch die Essener Innenstadt ziehen. Angedacht sind drei bis fünf Meter breite Streifen mit neuen Bäumen, Grünflächen und Sitzmöglichkeiten. Vor allem an heißen Sommertagen sollen sie für mehr Schatten und Abkühlung sorgen. Besonders an dem Konzept ist, dass große Teile des Pflasters aus den 1990er Jahren erhalten bleiben können. Dadurch muss nicht alles neu aufgerissen werden - das spart Kosten. Nur rund 17 Prozent der Fläche sollen neu gebaut werden. Zusätzlich sind neue Grünflächen, Bäume, Sitzbänke und ein Fontänenfeld rund um die Marktkirche geplant - das wird das Herzstück des Konzepts.

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"Grünes Gold für Essen": So soll die Innenstadt in Zukunft aussehen
© Grünes Gold für Essen, adlerolesch GmbH, Nürnberg
Der Entwurf "Grünes Gold für Essen".
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Auch Geschäfte und Gastro in Essen sollen mitreden

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Bevor der Umbau der Innenstadt in Essen startet, muss noch einiges geplant werden. Dabei sollen auch Anwohner, Händler und Gastronomen mit einbezogen werden. Das Siegerbüro aus Nürnberg rechnet damit, dass es während der Bauarbeiten Einschränkungen geben könnte - zum Beispiel für Außengastronomie oder Aufstellflächen vor Geschäften. Ben Warnecke vom Büro adlerolesch sagt dazu im Radio Essen-Interview:

„Wir haben unglaublich viele Anwohner, wir haben unglaublich viel Gewerbetreibende, Geschäftstreibende. Die müssen alle mitgenommen werden. Die haben natürlich alle Bedenken, dass hier, wenn die Bagger rollen, dass sie Einschränkungen haben, für ihre Gastroflächen, für ihre Aufstellflächen“, so Ben Warnecke im Radio Essen-Interview.

Deshalb soll die Planung besonders genau laufen und dauert dementsprechend auch etwas länger. Bevor die Bauarbeiten beginnen, sollen die betroffene Geschäfte und Restaurants nämlich informiert und in die weiteren Schritte einbezogen werden. Auch deshalb ist der Baustart aktuell erst ab 2028 vorgesehen.

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"Grünes Gold für Essen": So soll die Innenstadt in Zukunft aussehen
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Ausstellung in Essen soll die Zukunft der Innenstadt zeigen

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Seit Donnerstag (27. August) könnt Ihr Euch in Essen die Pläne genauer ansehen, in der Kettwiger Straße (Höhe Burgplatz / Kettwiger Straße 37). Um 17 Uhr hat Oberbürgermeister Thomas Kufen die Ausstellung eröffnet. Da hängen bis Donnerstag (11. September) alle 17 Wettbewerbsentwürfe auf Bannern. Laut dem Umweltamt soll die Umgestaltung sogar das Klima in der Innenstadt verbessern. Rund 4.5 Millionen Euro sind zunächst für das Innenstadtprojekt angesetzt.

Das Projekt ist Teil von "Zukunft.Essen.Innenstadt" - insgesamt gibt es dabei 39 Maßnahmen, um die Essener Innenstadt weiterzuentwickeln.

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Svenja Trappmann und Ben Warnecke
INT Online "Grünes Gold für Essen"
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