Großbrand in Bergeborbeck: Löscharbeiten dauern mehr als 24 Stunden

Dienstagmittag (23. Juli) bricht ein Großbrand auf einem Recyclinghof in Bergeborbeck aus. Alte Matratzen, Teppiche und Schrottfahrzeuge brennen, die dunkle Rauchsäule ragt kilometerhoch in den Himmel und ist bis nach Oberhausen zu sehen. Die Nachlöscharbeiten ziehen sich weit in den nächsten Tag.

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Sonne, loderndes Feuer und Schutzkleidung: Harte Bedingungen für die Feuerwehrleute

Der Großbrand in Bergeborbeck ist gelöscht, war für die Feuerwehr aber ein Kraftakt. Feuerwehrsprecher Mike Filzen hat uns gesagt, dass die Matratzen und Teppiche auf dem Hof so dicht lagen, dass der Löschschaum und das Wasser kaum überall hin kamen. Deshalb loderten immer wieder Glutnester auf, sobald die dichten, niedergebrannten Reste mit dem Bagger auseinander gezogen wurden. Wegen der Hitze mussten außerdem die Teams immer wieder ausgewechselt werden, sagt Filzen. Sie hatten trotzdem mit den heißen Temperaturen zu kämpfen, die Hoch Yvonne zu uns gebracht hat. Bei knapp 40 Grad, direkt am offenen Feuer und mit schwerer Schutzausrüstung war der Job der Feuerwehrleute körperlich extrem anstrengend.

Hier findet Ihr Eindrücke vom Großbrand

Der Sprecher der Feuerwehr geht davon aus, dass der ganze niedergebrannte Müll mit rund 150 LKWs abtransportiert werden muss, damit er fachgerecht entsorgt werden kann. Wodurch das Feuer auf dem Gelände der Recyclingfirma am Stadthafen ausgelöst wurde, ist noch nicht abschließend geklärt. Darum kümmern sich jetzt die Brandermittler der Polizei.

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