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Nach Gewaltvorwürfen beim TUSEM Essen - Verein nimmt Stellung
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Nach Gewaltvorwürfen beim TUSEM Essen - Verein nimmt Stellung

In der Handball-Jugend vom TUSEM Essen soll ein "Klima der Angst" herrschen. Jetzt gibt es ein offizielles Statement des Vereins zu den Vorwürfen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 10.06.2026 12:40

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Wie reagiert der Sportverein aus Essen auf die Vorwürfe?

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Kinder pinkeln andere an, es gibt Prügeleien, sexistische und rassistische Kommentare - das alles soll bei der Handball-Jugend vom TUSEM Essen passiert sein. Das zeigt eine Recherche der WAZ. Gegenüber der WAZ hatte sich der TUSEM schon zu den Vorfällen geäußert, jetzt gibt es noch eine offizielle Stellungnahme. In dem Schreiben vom 09. Juni steht unter anderem, dass der TUSEM die bekannt gewordenen Fälle und generell den Schutz der Kinder und Jugendlichen im Verein sehr ernst nimmt. Teilweise habe es deswegen schon Trainingssperren für einzelne Kinder und Gespräche mit ihren Eltern gegeben. Dieses Vorgehen sei von den Zuständigen beim Landessportbund und dem Essener Sportbund als korrekt bewertet worden.

Der TUSEM schult außerdem Trainer und Vorstandsmitglieder zur Prävention vor Gewalt. Der Verein hat ein Schutzkonzept erarbeitet und verabschiedet "aus eigener Überzeugung und über jede gesetzliche Verpflichtung hinaus", schreibt der Verein in seiner Stellungnahme. "Der vorliegenden Berichterstattung hätte es dafür nicht bedurft.", heißt es weiter. Der Verein betont, dass auch die WAZ in ihrer Berichterstattung über die Vorwürfe den Jugendschutz beachten müsse und verweist auf den Pressekodex.

Die komplette Stellungnahme findet Ihr hier.

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