Für eine saubere Emscher

Der Borbecker Mühlenbach wird endlich vom Abwasser befreit. Dafür baut die Emschergenossenschaft in den nächsten zwei Jahren ein großes Regenrückhaltebecken und eine neuen Abwasserkanal.


Der kleine Borbecker Mühlenbach mit viel Wiese drumherum und ein paar Menschen, die mit ihrem Hund spazieren gehen.
© Emschergenossenschaft

Emschergenossenschaft baut weiter

Damit die Emscher ein sauberer Fluß wird, müssen auch die Zuflüsse von Abwasser befreit werden. Noch immer fließt Abwasser in den Borbecker Mühlenbach, der wiederum in die Emscher fließt. In den nächsten Jahren baut die Emschergenossenschaft deshalb ein neues Regenrückhaltebecken am Frohnhauser Weg. Außerdem eine neue Abwasserleitung zwischen Königsberger Straße und Nöggerathstraße in Frohnhausen. Wenn das alles fertig ist, dann wird der Borbecker Mühlenbach wieder in ein natürliches Gewässer verwandelt. Der Bau des Regenrückhaltebeckens und des Abwasserkanals soll zwei Jahre dauern. Danach wird noch einmal in zwei Jahren der Borbecker Mühlenbach renaturiert. die Emschergenossenschaft investiert hierfür 47 Millionen Euro.


Seltener Vogel verzögert den Bau

Die seltene Wasserralle hat den Bau des Regenrückhaltebeckens an der Stadtgrenze zwischen Frohnhausen und Mülheim jahrelang verzögert. Die Emschergenossenschaft hat den Vogel in ein Ersatzbiotop im Winkhauser Bachtal umgesiedelt. Außerdem soll noch ein weiteres neues Biotop für sie an der Böhmerstraße geschaffen werden, wenn der Borbecker Mühlenbach renaturiert wird. Die Arbeiten dafür beginnen ebenfalls im September.


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