Friseure in Essen: Viele Sorgen wegen Corona-Krise

Auch die Friseure bei uns in der Stadt trifft der Coronavirus stark. Noch dürfen sei geöffnet haben, der Umsatz wird aber trotzdem immer weniger. Viele von ihnen machen sich aber auch Sorgen um ihre eigenen Gesundheit, weil sie in ihrem Beruf engen Kundenkontakt haben.

Jennifer Ludwig schneidet Balou die Haare
© Kostas Mitsalis / Radio Essen

Die Friseure bei uns in Essen machen sich Sorgen wegen der Ausbreitung des Coronavirus. Die Chefs denken in erster Linie an die Zukunft des Geschäfts. Schon jetzt machen sie etwa 20 bis 50 Prozent weniger Umsatz, haben Sie unserem Radio Essen Stadtreporter erzählt. Aktuell dürfen sie noch geöffnet haben, manche gehen aber davon aus, dass sich das noch ändert. Viele Angestellte haben Angst wegen des engen Kontakts mit Kunden. Nach jedem Kunden werden Scheren und Hände desinfiziert, trotzdem wünschen sich einige, dass die Läden schließen müssen. Nur dann gibt es die Chance auf Kurzarbeitergeld. Schließen die Läden freiwillig, verdienen sie kein Geld mehr und bekommen auch keine Unterstützung. 400 Friseure gibt es etwa bei uns in Essen, sagt die Kreishandwerkerschaft.

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