Forscher aus Essen arbeiten am Mobilfunk von übermorgen

Die Uni Duisburg-Essen forscht an einem neuen Mobilfunkstandard. 6G soll zehn Mal so schnell sein wie 5G. Für die Forschung bekommt die Uni im Nordviertel 6,5 Millionen Euro.

© Annika Honnef/Radio Essen

Uni Duisburg-Essen entwickelt 6G

In Deutschland werden gerade die ersten Antennen für 5G aufgestellt. Das ist aktuell die höchste Geschwindigkeit für Mobilfunk. Forscher an der Uni Duisburg-Essen sind schon mehrere Schritte weiter. Sie forschen bereits an 6G. Sie entwickeln Chips aus verschiedenen Materialien. Über die können sie jetzt schon auf zehn mal so hohen Frequenzen funken als über 5G möglich ist. Je höher die Frequenz ist, desto mehr Daten können gesendet werden.

Forscher aus Essen bekommen 6,5 Millionen Euro

Bei der Forschung an 6G geht es aber nicht nur um die Verbesserung für den Mobilfunk. Die Technik könnte in Zukunft auch zum Beispiel für die Untersuchung von Hautkrebs eingesetzt werden. Die Wissenschaftler schätzen, dass in fünf bis zehn Jahren die ersten 6G-Antennen aufgestellt werden. Für die Forschung bekommt die Uni Duisburg-Essen über 6,5 Millionen Euro von Land und Europäischer Union.

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