
Folge 168: "Essen im Ohr" mit Neurologe Christoph Kleinschnitz
In der neuen Podcast-Folge „Essen im Ohr“ ist Prof. Dr. Christoph Kleinschnitz zu Gast. Er ist Direktor der Neurologischen Klinik am Uniklinikum Essen und gibt spannende Einblicke in seine tägliche Arbeit und den aktuellen Stand der Forschung.
Veröffentlicht: Dienstag, 19.05.2026 04:00
Neurologe aus Essen: Wie winzig kleine Nervenzellen unseren gesamten Körper beeinflussen
Wie erkenne ich Alzheimer? Was kann ich bei einem Schlaganfallverdacht tun? Kann ich Parkinson vorbeugen? Ist Multiple Sklerose erblich? Und was ist eigentlich mit Post-Covid? In der Rubrik Gesundheit geht es in der aktuellen Folge gedanklich hinein in die Welt von Milliarden feiner Nervenzellen – ins Gehirn, den Darm und das Rückenmark.
Bei „Essen im Ohr“ lernen wir Professor Dr. Christoph Kleinschnitz kennen, den Direktor der Neurologischen Klinik am Uniklinikum Essen. Er erzählt Radio Essen-Podcasthost und Chefredakteur Christian Pflug dabei unter anderem darüber, dass man viel für die eigene „Hirngesundheit“ tun kann:
"Man kann sehr viel für seine Hirngesundheit tun. […] Schlafen Sie genug, lassen Sie ihr Hörgerät einstellen und -noch wichtiger- interagieren Sie. Sie sind ein soziales Wesen, der Mensch. Wir brauchen Emotion, wir brauchen Kontakte zu anderen Leuten, Ehrenamt, Verein, Tanzkurse, Sport - das sind ganz wichtige Dinge.“
Neue Chancen in der Neurologie durch Künstliche Intelligenz in Essen
Gemeinsam tauchen wir in der Stunde immer tiefer in die Welt der Neurowissenschaften ein – in die Forschung und faszinierende Fortschritte. Viele Erkenntnisse kommen beim Hören ganz von selbst: zum Beispiel, wie gut Schlaf für die tägliche „Müllabfuhr“ im Gehirn ist oder warum der Eintritt in die Rente ein kniffliger Moment für Gehirn und Gesundheit sein kann.
Der Neurologe Christoph Kleinschnitz beschreibt die Faszination des menschlichen Nervensystems und des Gehirns und erklärt, warum auch bei schweren Diagnosen Grund zur Hoffnung besteht.
"Die KI versucht ja das nachzumodellieren, was wir schon haben. Nämlich unser menschliches Gehirn, 100 Milliarden Nervenzellen ca. im Gehirn, unser Nervensystem ist hochkomplex. In der Folge daraus war natürlich vieles und ist immer noch unerforscht. Das heißt, wir haben jetzt die Möglichkeit, und es tut sich sehr viel, auch neue Therapien natürlich zu entwickeln."
Eure Meinung zu "Essen im Ohr"
In der Rubrik „Gesundheit“ geht es um körperliche und seelische Krankheiten – von der Harnröhre bis zum Ohr, von der Psyche bis zur Bauchspeicheldrüse. Erfahrene Mediziner:innen aus Essen kommen dabei zu Wort.
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