
Folge 153: "Essen im Ohr" mit Musikproduzent und Lichtkünstler Daniel Kurniczak
Zu Gast in der neuen Folge des Podcasts "Essen im Ohr" ist der Musikproduzent und Lichtkünstler Daniel Kurniczak. Mit seinen Arbeiten entführt er uns in fantastische Welten aus Licht und Sound – zum Beispiel beim Essen Light Festival. Im Podcast erzählt er, wie alles angefangen hat.
Veröffentlicht: Dienstag, 20.01.2026 04:57
Musikproduzent und Lichtkünstler Daniel Kurniczak aus Essen probiert gerne Neues aus
Daniel Kurniczak ist gebürtig aus Posen in Polen, kam mit drei Jahren nach Essen und ist in Katernberg groß und hart geworden, wie er selbst im Podcast erzählt. Er liebt das Weltkulturerbe Zollverein, auch weil seine Eltern dort um die Ecke wohnen. Heute lebt er mit seiner Familie in Gerschede. Eines begleitet ihn schon immer: Musik!
"Ich hab immer Musik aus Leidenschaft gemacht. Ich hab mit 12 angefangen und dann ging das dann so langsam los. E-Gitarre [war sein erstes Instrument] und dann, weil ich keine eigene hatte, Keyboard. Und ein Musikprogramm und dann war ich auch nicht mehr zu stoppen."
Auf die ersten Versuche (die damals schon „viral“ gingen) folgt eine eigene Band: Freakatronic. Mit Songs wie „Voll der Hit“ und „Haare“ macht Daniel, der sich zu dem Zeitpunkt Kata Leinad nennt, auf sich und seine Band aufmerksam. Ein Highlight: Sie spielen als Vorband von Deichkind. Statt Rockstar zu werden, lässt Daniel sich von seiner Leidenschaft Musik treiben und entdeckt neben der Musikproduktion und der Livemusik auch die Lichtkunst für sich. Heute ist er als Musikproduzent, Komponist und Lichtkünstler unterwegs und kann mit vielen spannenden Installationen und Sounds aufwarten. Mit Dashew ist er auch in den Radio Essen-Ruhrcharts vertreten, auf dem Essen Light Festival ist er seit Jahren bei mehreren Kunstwerken im Einsatz.
Im Podcast Essen im Ohr: Daniel Kurniczak nimmt uns mit ins Produktionsstudio
Daniel Kurniczak probiert gerne Neues aus. Das gilt nicht nur im Restaurant, wie er im Podcast Essen im Ohr verrät, sondern auch, wenn es um Sounds, Licht und Farben geht. Er hört sofort Melodien, wenn er etwas Besonderes sieht – und andersherum auch. Bild, Licht und Ton sind für ihn untrennbar miteinander verbunden, und das lässt sich auch in seinen Produktionen wiedererkennen. Unter anderem komponiert er einen Sound für ein Videomapping in Düsseldorf im Rahmen der UEFA EURO 2024, der spielerisch leicht und fußballinspiriert startet und mit einem abhebenden Raumschiff endet.
„Wenn ich nicht Musikproduzent geworden wäre, dann vielleicht Comiczeichner“, erzählt Daniel Kurniczak im Radio Essen-Podcast "Essen im Ohr".
Bilder spielen bei ihm auch heute eine Rolle: Er hat schon Kinderbilder animiert und mit Sound unterlegt.
Bei seiner Soundproduktion für Under Construction 2 beim Essen Light Festival 2025 hat er Baustellenwerkzeuge als Drums genutzt. Im Podcast Essen im Ohr erzählt er, wie er an eine Produktion herangeht und zeigt, welche Sounds er aus einer Wasserflasche und einem Kugelschreiber generieren kann.
Die Grenzen des Podcasts: Technische Details sind manchmal schwer zu beschreiben
Im Podcast "Essen im Ohr" erklärt Daniel Kurniczak, dass er Cubase als Musikproduktionssoftware verwendet. Die Details können wir im Podcast nicht erklären. Daniel fügt aber für alle, die es genauer interessiert, gerne hinzu, dass er mit Cubase als DAW (Digital Audio Workstation) arbeitet und sehr viele zusätzliche Instrumente als Software nutzt. Damit kann er über sein Keyboard (MIDI-Keyboard-Controller) alles einspielen – seien es Orchesterinstrumente wie Streicher oder Bläser, aber auch Chorgesang oder Instrumente aus aller Welt – und diese sorgsam und einzeln kuratieren und arrangieren.
"Das alles ergibt dann erst einen wirklich epischen Sound.", so Kurniczak.
Ergänzend nutzt der Komponist auch viele Synthesizer-Sounds. Für jedes Instrument, das er einspielt, muss er wissen, wie es funktioniert, um den Klang voll nutzen zu können. Einen Überblick über seine Arbeiten findet Ihr hier.
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