Flöße sorgen auf der Ruhr für Probleme

Die Behörden fischen im Moment häufig Flöße und ähnliche Gefährte aus der Ruhr. Die Bezirksregierung weist darauf hin, dass die Flöße auf einem langen Abschnitt verboten sind. Es drohen hohe Bußgelder.

Ein verlassenes Floß auf der Ruhr.
© BR_D

Behörden müssen Gefährte abschleppen

Völlig verlassen und führerlos ist ein selbst gebautes Floß vor einigen Tagen auf der Ruhr zwischen Steele und Kupferdreh geschwommen. Ein Stromaufsichtsboot hat das Floß eingefangen und in einen sicheren Hafen geschleppt. Den Besitzer dürfte der Verlust ziemlich ärgern. Das Floß ist sehr aufwändig zusammen gebastelt worden, unter anderem mit Bänken und Deckenplatten aus Holz. Der Besitzer ist weiter spurlos verschwunden.

Floß-Verbot auf der Ruhr

Auf der Ruhr zwischen Steele und Mülheim sind Flöße generell verboten, sagt die Bezirksregierung. Sie sind gefährlich für den Schiffsverkehr dort. Es drohen Bußgelder von mehreren hundert Euro. Besonders teuer wird es, wenn das Gefährt abgeschleppt werden muss.

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