Europawahl 2024: Unterwegs durch Europa - unsere Reportagen

Die Europawahl bewegt nicht nur uns in Deutschland. Wir haben uns vor der Wahl auf die Reise gemacht und uns vor Ort umgehört.

Tarifa: So denken die Menschen vor Ort über die Flüchtlingskrise

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Sonne satt, immer gutes Wetter und ein tolles Klima. Wer schon einmal im tiefsten Andalusien unterwegs war, weiß um die Vorteile dieser Region. In Tarifa, südlichster Ort des europäischen Festlands, gelegen an der Straße von Gibraltar und nur 20 Kilometer Luftlinie von der afrikanischen Küste entfernt, lässt es sich über das gesamte Jahr hinweg eigentlich gut leben. Seit Jahren wird der Ort allerdings mit einem Thema in Verbindung gebracht - der Flüchtlingskrise. Unzählige Boote aus Afrika legen meist hier an. Einwohnerinnen und Einwohner sind überfordert, fühlen sich im Stich gelassen. José Narciandi war für uns in Tarifa und ist auf Stimmenfang gegangen. Die Reportage aus Andalusien hört ihr hier.

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© picture alliance/dpa | Javier Fergo
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Tallinn: Die Angst vor einem Angriff Russlands ist weiterhin groß

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Außerdem machen wir uns auf nach Tallinn. In der Hauptstadt Estlands hingegen geht eine andere Sorge um. Was, wenn Wladimir Putin, der Präsident Russlands wirklich ernst macht und auch das Baltikum angreift? In Tallinn ist eine solche Angst spürbar. Denn der Feind ist direkt an der Grenze, nur ein paar Kilometer entfernt.

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Die voll auf Europa fokussierte Regierung Estlands will auch in Zukunft Teil der EU sein und benötigt dafür nicht nur militärische Unterstützung. Wir haben uns in einer Stadt umgehört, die wahrscheinlich digitaler als ganz Deutschland unterwegs ist, gleichzeitig aber immer vor einer weiteren Kriegseskalation bangen muss.

Tallinn ist Deutschland generell in einigen Dingen weit voraus, vor allem im Bereich Digitalisierung. José Narciandi lernt in der estnischen Hauptstadt kennen, worin Deutschland sich noch einiges abgucken könnte.

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© picture alliance/dpa | Alexander Welscher
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Die Gefahr für Estland lautet Russland

Die Beziehung ist nicht einfach. Zwischen Estland und Russland geht es im Alltag eigentlich recht normal zu, während es auf politischer Ebene immer brenzliger werden könnte. An der Außengrenze leben viele Russen auf estnischer Seite. Wie ist hier das Leben? José Narciandi hat sich mit Dominic Ryland-Jones getroffen, einem britischen Filmstudenten, der seit sechs Jahren in Estland lebt und den Konflikt hautnah miterlebt hat. Er wird bald eine Estin heiraten. Was Ryland-Jones uns gesagt hat, hört ihr hier.

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