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ETB Miners-Trainer Lars Wendt im Podcast "Essen im Ohr"
© Michael Gohl / FUNKE Foto Services
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ETB Miners-Trainer Lars Wendt im Podcast "Essen im Ohr"

Lars Wendt, Trainer der ETB Miners in Essen, hatte eigentlich schon mit Basketball abgeschlossen. Jetzt hat er das Team zum Aufstieg geführt. In der neuen Podcastfolge „Essen im Ohr“ spricht er mit Podcasthost Mario Arlt unter anderem darüber, wie ihm das gelungen ist.

Veröffentlicht: Dienstag, 12.05.2026 04:00

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Es war ein Wochenende in Essen, das in die Geschichte der ETB Miners eingeht. Die Basketballer haben den Aufstieg in die 2. Bundesliga ProA geschafft – und Trainer Lars Wendt ist noch ganz bei sich. „Ich bin schon ein bisschen müde, aber das liegt eher an der Gartenarbeit“, sagt der 33-Jährige im Podcast "Essen im Ohr" von Radio Essen. Exzessiv gefeiert haben vor allem die Spieler.

Dass der Aufstieg wirklich „angekommen“ ist, merkte Wendt erst, als der Verein am Tag danach grünes Licht gab: „Gestern hat der Verein gesagt: Wir wollen in die ProA. Und dementsprechend steht das jetzt auch strukturell fest.“ Denn zwischen dem sportlichen Aufstieg und der tatsächlichen Lizenz für die zweithöchste Spielklasse liegen Lizenzanträge, Finanzen und Strukturfragen – also zwei verschiedene Paar Schuhe.

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Was macht die ETB Miners in den vergangenen Jahren so erfolgreich? Lars Wendt hat darauf eine klare Antwort: Integration. „Es ist der Wahnsinn, wie homogen die Truppe ist“. Ausländische Spieler wohnen nie zusammen. Sie werden bewusst über das Stadtgebiet verteilt, damit sie sich in die Strukturen einfügen – und ihre deutschen Teamkollegen ihnen dabei helfen. „Wenn sie fühlen, dass sie ein Teil des Ganzen sind, ist das Heimweh nicht so stark ausgeprägt.“ Kleine Überraschungen könnte es aber dennoch geben – vor allem dann, wenn Amerikaner aus dem Flugzeug steigen und plötzlich einige Zentimeter kleiner sind.

Wendt selbst hat keinen linearen Weg genommen. Der gebürtige Kieler spielte als Point Guard und Shooting Guard in der 1. Bundesliga, ehe schwere Verletzungen seine Karriere beendeten. Trainer werden wollte er eigentlich nie. „Nach meiner Verletzung hatte ich mit Basketball abgeschlossen.“ Erst als ihn sein heutiger Co-Trainer und enger Vertrauter Raphael Wilder fragte, ob er als Co-Trainer einsteigen wolle, ließ er sich überzeugen. „Ich bin da irgendwie reingewachsen.“

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ETB Miners-Trainer Lars Wendt im Podcast "Essen im Ohr"
© Uwe Ernst / FUNKE Foto Services
Die ETB Miners jubeln über den Aufstieg.
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Der Start war aber eher holprig – die ersten drei oder vier Spiele gingen verloren. Doch Vereinsführung und Trainer blieben geduldig. „Sie haben den langfristigen Erfolg im Blick gehabt. Jetzt ernten sie vielleicht auch ein bisschen von dem, was sie gesät haben.“

Was viele nicht wissen: Lars Wendt ist hauptberuflich Sozialarbeiter beim Jugendamt Düsseldorf im Bereich Hilfe zur Erziehung und Kinderschutz. Der Trainerjob läuft komplett nebenher. „Diese neun Monate, in denen die Saison läuft, muss ich schon sehr diszipliniert rangehen, um nicht in Überforderung zu geraten.“ In der ProA wird der Aufwand noch steigen – Wendt weiß das und stellt sich darauf ein.

Vor dem nächsten großen Schritt steht noch das Playoff-Finale gegen OrangeAcademy aus Ulm an. „Wir sind jetzt nicht Erster geworden, um nur aufzusteigen. Wir wollen Meister werden.“ Nach dem Hinspiel in Ulm am Mittwoch (13. Mai) steigt das Rückspiel am Sonntag (17. Mai) um 16 Uhr in der Sporthalle Am Hallo in Stoppenberg. Wendts Aufruf an die Fans ist klar: „Wo sieht man in Essen mal eine Meisterschaft live? Die Halle muss voll werden.“

Warum ein Fleck auf Lars Wendts Hose nicht selten ist, was ihm von seiner Mutter definitiv nicht vererbt wurde und wie er mit seinem Zwillingsbruder schon getrickst hat, hört ihr in der kompletten, launigen und kurzweiligen Folge des Podcasts Essen im Ohr von Radio Essen.

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„Essen im Ohr“ ist der Talk-Podcast von Radio Essen mit Persönlichkeiten rund um unsere Stadt. Jeden Dienstag gibt es eine neue Folge in den Kategorien Gesundheit, Menschen und Sport. Lasst gerne ein Abo da, um keine Folge zu verpassen. Den Podcast gibt es auf sämtlichen Podcast-Plattformen jederzeit zum Nachhören.

Ihr wollt selbst mal einen Gast vorschlagen? Ihr möchtet Lob oder Kritik loswerden? Wir freuen uns sehr über euer Feedback per E-Mail an podcast@radioessen.de.

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