Essener Infektiologin: Putzfrau und Paketbote sind keine Gefahr für unsere Gesundheit

Reinigungsdienste, Postboten oder Handwerker im Haus erhöhen nicht zwangsläufig die Gefahr, dass wir uns mit dem Corona-Virus infizieren. Darauf weist die Infektiologin Anna-Eva Lauprecht von den Kliniken Essen-Mitte hin.

Corona Virus 3D Model
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Paketboten und Putzfrauen dürfen weiter ins Haus

Reinigungsdienste, Postboten oder Handwerker im Haus erhöhen nicht zwangsläufig die Gefahr, dass wir uns mit dem Corona-Virus infizieren. Darauf weist die Infektiologin Anna-Eva Lauprecht von den Kliniken Essen-Mitte hin. Sie rät Abstand zu halten und sich nach der Annahme eines Pakets die Hände zu waschen. Auch Reinigungskräfte im Haus sind kein Problem, heißt es weiter. Mit dem Wischmob würde das Virus nicht von Haus zu Haus verteilt werden.

© Anna Bartl / Radio Essen

Auch Wohnungsbaugesellschaften sind entspannt

Beim Allbau beispielsweise gibt es sehr wenige Beschwerden von Mietern, die nicht mehr wollen, dass die Reinigungskräfte kommen. Die meisten sehen das genau anders herum: Sie haben sogar schon gefragt, ob die Reinigungskräfte nicht noch öfter kommen könnten, damit alles sauber bleibt. Bei der Wohnbau eG sieht das ähnlich entspannt aus. Beide Wohnungsbaugesellschaften kümmern sich aber auch darum, dass alle Mitarbeiter die Hygienevorschriften vom Robert-Koch-Institut einhalten. Beim Allbau zum Beispiel sind die Reinigungskräfte immer nur zu zweit unterwegs, tragen Handschuhe und sind dazu angehalten, genug Abstand zu Hausbewohnern zu wahren.

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