Essen wird immer sicherer

Die Zahlen in der aktuellen Kriminalitätsstatistik sind auf dem niedrigsten Stand seit 29 Jahren hier bei uns in Essen. Immer weniger Essener werden Opfer eines Taschendiebstahls oder ausgeraubt. Das subjektive Sicherheitsgefühl vieler Menschen verhält sich allerdings ganz anders, gibt der Essener Polizeipräsident Frank Richter zu.

Weniger Diebstähle und weniger Raubdelikte in Essen

Die meisten Pfeile in der aktuellen Kriminalitätsstatistik der Essener Polizei sind grün und zeigen nach unten. Insgesamt gab es 47 666 Delikte im letzten Jahr. Im Jahr davor waren es noch 2899 Fälle mehr. Die Zahl der Raubdelikte beispielsweise hat sich in den letzten 10 Jahren halbiert. Bei den Diebstählen wurden bei der Essener Polizei insgesamt 17397 Fälle angezeigt. Auch diese Zahl ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken, vor vier Jahren waren es noch fast doppelt so viele. Trotzdem nehmen immer mehr Menschen ihr Umfeld als unsicher und gefährlicher wahr als früher, sagt der Essener Polizeipräsident.

Polizei Essen arbeitet weiter an mehreren großen Fällen aus dem letzten Jahr

Bei den Straftaten gegen das Leben steht in der Statistik ebenfalls eine sehr kleine Zahl. Nur 6, in den Jahren davor waren es immer so um die 20 Fälle. Das liegt in diesem Jahr allerdings daran, dass die Ermittler noch mit mehreren größeren Fällen beschäftigt sind und die noch nicht endgültig aufgeklärt hat. Diese Fälle werden dann erst in der Statistik 2020 auftauchen. Besonders tragisch ist der Tod einer 21-jährigen Studentin im Südostviertel. Sie starb, weil ihr Nachbar eine Explosion in seiner Wohnung ausgelöst hat. Diese und der anschließende Brand waren so heftig, dass die Studentin nebenan an einer Rauchgasvergiftung starb.

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